• 04.10.2012, 11:55:08
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GRAS sieht Zugangsbeschränkungen als untaugliche Sypmtombekämpfung

SPÖ und ÖVP bereiten Schlag gegen junge Menschen vor

Utl.: SPÖ und ÖVP bereiten Schlag gegen junge Menschen vor=

Wien (OTS) - "Für junge Menschen ist die bevorstehende Einigung auf
Zugangsbeschränkungen ein herber Schlag in den Magen, von dem sich
viele nie wieder erholen werden" so Cathy Schneider von den Grünen
und Alternativen StudentInnen." Durch Zugangsbeschränkungen werden im
nächsten Jahr tausendeangehende Studierende vor verschlossenen Türen
stehen - ausgesperrt von ihrer Zukunft und Chancen"

Gerade die Auswahl der Fächer zeigt die Konzeptlosigkeit der
Regierung in ihrer Hochschulpolitik: Zum einen betrifft die
Beschränkung von Biologie und Pharmazie Fächer, die von vielen
nachgefragt werden, die schon vom Medizinstudium ausgesperrt wurden.
Studienwillige junge Menschen lösen sich nicht in Luft auf, wenn ihr
Wunschstudium beschränkt wird. Zugangsbeschränkungen werden solange
eine ungeeignete Symptombekämpfung bleiben, bis ausreichend Plätze an
den Unis geschaffen werden. "Ohne Ausbau der Studienmöglichkeiten
pflanzen sich die Probleme wie in einem Dominospiel fort. Die
Probleme werden an ähnliche Studienrichtungen weitergereicht, aber
nicht gelöst.",so Schneider weiter.

Die Konzeptlosigkeit zeigt sich auch darin, dass mit vier der fünf
Studien gerade Fächer aus jenem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik) beschränkt werden sollen, für die
auch von Seiten der Regierung besonders geworben wird. "Es ist völlig
absurd, wenn Minister Töchterle einerseits viel Geld für
MINT-Kampagnen ausgibt und anschließend jene, die sich für eines der
beworbenen Studien entscheiden, wieder von den Unis aussperrt.",
schließt Schneider.

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