• 03.10.2012, 11:11:38
  • /
  • OTS0111 OTW0111

Vizekanzler und Innenministerin feiern 20-jähriges Jubiläum des Auslandsdienstes

Informationsbroschüre über Auslandsdienst präsentiert

Utl.: Informationsbroschüre über Auslandsdienst präsentiert=

Wien (OTS) - Am 1. September 1992 trat der erste Auslandsdiener
seinen Gedenkdienst im Museum Auschwitz-Birkenau an. Innenministerin
Mag.a Johanna Mikl-Leitner und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger
feierten am 3. Oktober 2012 im Innenministerin gemeinsam mit den
Trägerorganisationen des Auslandsdienstes dieses Jubiläum und
präsentierten die Informationsbroschüre "20 Jahre Auslandsdienst",
die Interessierten einen schnellen Überblick über die wichtigsten
Fragen zum Thema Auslandsdienst und Einsatzorte bietet.

Am 27. Dezember 1991 wurde die Zivildienstgesetz-Novelle im
Bundesgesetzblatt kundgemacht. Der Paragraph - § 12b ZDG - der den
Auslandsdienst regelt, trat mit 1. Jänner 1992 in Kraft. Seit 1.
September 1992 haben über 1.600 junge Männer in 58 Staaten auf allen
Kontinenten Auslandsdienst geleistet. Waren es in den letzten Jahren
im Schnitt rund 100 Männer, die entsendet wurden, so beträgt die Zahl
heuer bereits 148 - fast 50 Prozent mehr als sonst. "Wenn man sich
diese positive Entwicklung anschaut, dann kann man mit Fug und Recht
behaupten: Der Auslandsdienst ist eine Erfolgsgeschichte. Und das ist
toll, denn gerade für junge Menschen ist es sehr wichtig, einen Blick
über die österreichischen Landesgrenzen zu werfen und wertvolle
Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Erfahrungen, die auch ein
wichtiger Grundpfeiler für ihre berufliche Laufbahn sind und von
denen letztendlich wir alle profitieren", sagte Innenministerin
Mikl-Leitner und bedankte sich gemeinsam mit Vizekanzler Spindelegger
bei den Auslandsdienern und den Trägerorganisationen des
Auslandsdienstes. "Wo auch immer ich hinkomme, der Auslandsdienst
löst immer wieder positive Reaktionen aus. Die Tatsache, dass andere
Länder, andere Staaten auf den Auslandsdienst aufmerksam werden,
zeigt, welch wichtigen Dienst die Auslandsdiener für Österreich
leisten", sagte Spindelegger.

Der Auslandsdienst basiert auf freiwilliger Basis und kann für
mindestens zwölf Monate in drei Bereichen geleistet werden: Gedenk-,
Sozial- und Friedensdienst. Damit entfällt die Pflicht zum
ordentlichen Zivildienst. "Wenn es keine Wehrpflicht und damit
keinen Zivildienst mehr gibt, gibt es auch eine weitaus geringere
Motivation für junge Männer, ein Jahr ins Ausland zu gehen und so
wichtige Aufgaben wie die Betreuung von Straßenkindern, Alten- und
Behindertenbetreuung zu übernehmen oder dafür zu sorgen, dass die
Zeit des Nationalsozialismus, und damit das dunkelste Kapitel unserer
Geschichte, umfassend aufgearbeitet wird", sagte Mikl-Leitner. "Immer
wieder entscheiden sich junge Menschen für den Auslandsdienst. Diesen
Menschen müssen wir Möglichkeiten bieten, denn gerade wenn man jung
ist, ist man bereit, diesen Schritt zu machen und dieser Schritt kann
letztendlich auch Leben verändern. Darum ist es wichtig, dass der
Auslandsdienst erhalten bleibt", betonte Spindelegger.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel