Tag des Kaffees: Sieben Gramm für einen Mokka

Ludwig v. Beethoven nahm 60 Bohnen - Heute Richtwert für den Espresso - Wiener Kaffeemuseum zeigt Beethovens Kaffeemaschine

Wien (OTS) - In Mekka gab es schon im 12. Jahrhundert die ersten Kaffeehäuser. Europa zog 1647 mit Venedig und 1650 mit England nach. 1685 eröffnete das erste in Wien. Obwohl die Donaumetropole nicht Vorreiter der Kaffeekultur war, hinterließ die Pflege um das Kaffeehaus an keinem anderen Ort so deutliche Spuren wie in Wien. Vor allem die Präsenz berühmter Literaten, Maler und Komponisten brachten dem Wiener Kaffeehaus Weltruf ein. Fast 90 Prozent aller Wien-Touristen besuchen ein Kaffeehaus. Und jeder dritte Wiener geht laut Umfrage zwei bis drei Mal in eines der 2.600 Kaffeehausbetriebe.

So manche Berühmtheit genoss das "schwarze Gold" auch zu Hause wie Ludwig van Beethoven. Er bevorzugte exakt 60 Bohnen. Das sind sieben Gramm. Noch heute ist diese Menge ein Richtwert für den Espresso.

Beethoven bereitete seinen Muntermacher mittels Vakuumverfahren zu. Seine Zubereitungsmaschine befindet sich im Wiener Kaffeemuseum. Sie zählt zu den Gustostückerln unter den rund 5000 verschiedenen Exponaten rund um den Kaffee.

Edmund Mayr, Leiter des Wiener Kaffeemuseums: "Den Besucher bieten die Schaustücke einen spannenden Einblick in Österreichs Kaffeekultur."

Am "Tag des Kaffees", Montag, 1. Oktober, öffnet das Wiener Kaffeemuseum von 10 bis 17 Uhr seine Türen, Vogelsanggasse 36, 1050 Wien. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos: www.kaffeemuseum.at

Rückfragen & Kontakt:

Edmund Mayr, Wiener Kaffeemuseum
Tel.: 0676 406 87 28
Dr. Hubert Greier, HG&Partner Unternehmensconsulting
Tel.: 0664 440 27 41

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