Straßenverlegung Süduferstraße: Ingrid Flick sucht Konsens mit Anrainern

Straßenverlegung nur mit breiter Zustimmung gewünscht

Auen am See (OTS) - Frau Ingrid Flick hat sich am Donnerstag, den 27.9.2012, dazu entschieden, die weiteren Schritte im geplanten Projekt am Wörthersee erst dann zu setzen, wenn sichergestellt ist, dass auch wirklich alle betroffenen Anrainer und die Bevölkerung hinter diesem Projekt stehen. Das geplante Projekt, das im Zuge der Straßenverlegung die von Frau Flick finanzierte Errichtung eines Radweges, einer Aussichtsplattform und eines öffentlichen Seezuganges vorgesehen hatte, war als Angebot an das Land und die Bevölkerung Kärntens gedacht und soll auch als solches wahrgenommen werden.

Aus gegebenem Anlass erlaubt sich die Flick Family Office GmbH -im Namen von Frau Ingrid Flick - den Wortlaut des Briefes vom 27. 9. 2012 von Frau Ingrid Flick an den Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu veröffentlichen:

"Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Vorab möchte ich mich herzlich für die Bemühungen der Kärntner Landesregierung bedanken, die geplante Verlegung der Süduferstraße zu unterstützen. Durch die Errichtung eines Radweges, einer Aussichtsplattform und eines öffentlichen Seezuganges können eine Reihe von Vorteilen für die Menschen in der Region erzielt werden. Ich hatte dem Land und der Bevölkerung angeboten, das gesamte Projekt ausschließlich aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Darüber hinaus kommen dem Land durch den Ankauf der alten Straße zusätzliche Einnahmen zu, die für weitere Projekte zugunsten der Bevölkerung des Landes verwendet werden können.

Ich war darüber verwundert, dass dieses Projekt bereits in der Planungsphase massive und teilweise unsachliche öffentliche Reaktionen hervorgerufen hat. Meine mit dem Projekt beauftragten Experten hatten sich in den letzten Wochen intensiv darum bemüht, mit den einzelnen Anrainern persönliche Gespräche zu führen, um deren Interessen in die Detailplanung des Projektes einfließen zu lassen.

Wie Sie wissen, war es stets meine Absicht, das Straßenverlegungsprojekt nur dann durchzuführen, wenn damit auch alle Anrainer vollinhaltlich einverstanden sind. Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis ist mir persönlich immer sehr am Herzen gelegen. Der bisherige Verlauf dieser Gespräche hat gezeigt, dass die Straßenverlegung von den meisten Anrainern auch willkommen geheißen wird.

Gleichzeitig musste ich jedoch feststellen, dass ich von einzelnen Gruppierungen wegen meines Vorhabens persönlich unsachlich öffentlich angegriffen wurde. Sie werden verstehen, dass ich unter diesen Umständen mein Angebot, das Projekt fortzuführen nur dann aufrechterhalten kann, wenn zuvor sichergestellt ist, dass dies im Einklang mit den betroffenen Anrainern und der Bevölkerung stattfindet. Ich habe daher meine mit dem Projekt beauftragten Experten gebeten, sowohl mit den Anrainern als auch mit den Vertretern der Gruppierungen, die derzeit dem Projekt kritisch gegenüberstehen, Gespräche zu führen, um deren Interessenslage zu klären. Mein Ziel war es immer, eine für alle Beteiligten merkbare Verbesserung zu schaffen!

Als Landeshauptmann haben Sie sicher Verständnis dafür, dass ich das Projekt nur dann weiterführen werde, wenn dies sowohl von den Anrainern als auch von der Kärntner Bevölkerung gewünscht wird. Als Kärntnerin und Bewohnerin von Auen wird es mir weiterhin ein Anliegen bleiben, die gemeinsamen Interessen der Menschen meiner Heimat zu fördern.

Mit freundlichen Grüßen,
Ingrid Flick"

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