Maba Fertigteilindustrie erweitert Umweltdivision

Erfolgreiche Erweiterung mit Bauteilproduktion für Windkraftanlagen

Wien (OTS) - Seit diesem Jahr erweitert die Maba Fertigteilindustrie, ein Unternehmen der international agierenden Kirchdorfer Gruppe, das Portfolio ihrer Umweltdivision mit der Produktion von Betonfertigteilen für Windkraftanlagen. Durch die Investition in eine neue Produktionshalle, die das Handling der bis zu 45 Tonnen schweren Bauteile sowie zehn Meter Kranhöhe erlaubt, schuf Maba gleichzeitig 35 neue Arbeitsplätze.

"In unserer Umweltdivision entwickeln wir ökonomisch und ökologisch vernünftig einsetzbare Produkte", sagt Dr. Bernhard Rabenreither, Geschäftsführer der Maba Fertigteilindustrie. "Zunehmendes ökologisches Bewusstsein schafft einen relativ neuen Markt für Umweltschutzbauten. Allen Umweltprojekten gemeinsam sind die besonders hohen Anforderungen an die Produktqualität."

Schwergewicht Beton hält Rotorkraft

"Nur die Masse des Betons ist bestens imstande die entstehende Kraft eines Rotors zu halten", erklärt Rabenreither. Für den Windpark Mönchhof im Burgenland produziert Maba Turmringe, von denen jeweils 2-3 zu einem Segment zusammengesetzt werden. Das größte davon hat einen Durchmesser von rund elf Metern, das schwerste Segment wiegt 42 Tonnen. Hergestellt werden die Fertigteile aus hochfestem, selbstverdichtendem Spezialbeton, dem sogenannten SCC. Die Oberflächen werden anschließend genetzt, beschichtet und grün sowie nach oben hin weiß eingefärbt.

Technik im Aufwind

Seit rund 15 Jahren bekommt die Verwendung von Windmühlen zur Energiegewinnung wieder Aufwind. Platziert in weiten Ebenen, auf Höhen oder im offenen Meer nutzen diese die Kraft der Natur. Rabenreither fordert: "Die Aufstellung von Windkraftanlagen sollte im jeweils regionalen Raumordnungsplan verankert werden um die Vorteile der alternativen Energiegewinnung und die Anliegen der Bevölkerung in Einklang zu bringen."

Enercon

Auftraggeber zur Produktion der Betonteilsegmente für die Windkrafttürme ist Enercon. Mit mehr als 19.000 installierten Windenergieanlagen in über 30 Ländern zählt das Unternehmen weltweit zu den führenden Herstellern. Hergestellt werden Türme des Anlagentyps E101 mit 133 Metern Nabenhöhe, die einen Rotor mit 101 Metern Durchmesser aufnehmen. Die Leistung liegt bei mehr als drei Megawatt. Nach der Montage gehen die Windkraftanlagen ans Netz des burgenländischen Energieversorgungsunternehmens Bewag.

www.maba.at, www.kirchdorfer.eu

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Andrea Baidinger
Pressestelle Maba Fertigteilindustrie
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