- 25.09.2012, 10:53:26
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Gemeinsam statt Einsam - Österreichische ICT-Jugend etabliert Wir-Kultur
Salzburg (OTS) - Eine Verschiebung von der Ich- zur Wir-Kultur? Das
Internet macht's möglich und österreichische ICT-Pioniere zeigen
wie's geht. Von Car Sharing über Couch Surfing zu Mind Mingling -
"Collaborative Revolution" heißt der Trend. Für ihr nachhaltiges
Engagement in der Unterstützung der UN Millenniums-Entwicklungsziele
(MDGs) bekommen zwei österreichische ICT-Revolutionäre den European
Youth Award 2012 in Graz verliehen.
Tauschen statt kaufen, leihen statt besitzen - ein Trend aus dem
mittlerweile zahlreiche Netzwerke entstanden sind. Sei es die eigene
Couch, Wohnung oder das eigene Auto, übers Internet lässt sich vieles
teilen, besonders auch Wissen. Mit dem Konzept "Wissen teilen -
Begegnungen suchen" kreierten vier Studenten aus Salzburg die
Collaborative Consumption Plattform "Wissen - Teilen - Können"
(http://www.wissenteilen.com). Ein Ort an dem Wissen und Erfahrung
auf Wissenshunger und Neugier treffen. Auf der Nutzer eigene Talente
teilen, von anderen Benutzern lernen und neue Erfahrungen machen
können. Ihr Ziel: Bestehende Gemeinschaften fördern und neue
entstehen lassen. Matthias Jungwirth und sein Team von "Wissen -
Teilen - Können" erhalten am 24. November in Graz den European Youth
Award 2012 in der Kategorie "Create your Culture!".
Zweites MDGs-Projekt, das Österreich in Graz vertreten wird, ist
"Findia - Find more about India" - http://www.findiaproject.org (EYA
2012 Kategorie: Pursue Truth!). Ein Charity-, Art- und
Journalismus-Projekt von jungen sozial engagierten Menschen, die
mittels Multimedia Informationen über Indien aus erster Hand
veröffentlichen und gleichzeitig mit Kunstprojekten Kindern aus
Indien helfen. Ob Fragen zu Minderheiten in Indien, Menschenrechte
oder Menschenhandel, von Mikrokrediten 2.0 über Frauenbilder bis zur
Jugendkultur - "Findia" informiert. Der Schwerpunkt liegt auf der
aufklärenden Arbeit.
Der European Youth Award wird an junge Menschen verliehen, die mit
Internet und mobilen Inhalten zur Erreichung der MDGs beitragen. Die
Gewinner erstellen Webseiten und Handy-Apps, um über Krankheiten,
Hunger und Armut aufzuklären oder nutzen Blogs, die die
Gleichberechtigung von Frauen fördern. 2012 wurden über 1200 Projekte
aus 122 UNO Mitgliedsländern für die diesjährigen Youth Awards
eingereicht, aus denen die internationale EYA Expertenjury die 12
besten europäischen Bewerbungen ausgewählt hat. Länder mit zwei
ausgezeichneten Projekten sind Mazedonien, Italien, Deutschland und
Österreich. Aus Ungarn, Niederlande, Frankreich und Belgien kommt
jeweils ein Gewinner-Team.
Mehr Informationen zu EYA und den Gewinnern auf:
www.eu-youthaward.org
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