- 24.09.2012, 12:23:51
- /
- OTS0146 OTW0146
Peter Weck, Maria Bill, Christine Ostermayer und Rudolf Melichar im Visier von Angelika Schnell
Michi Riebl inszeniert zweiten Spielfilm "Erinnern" (AT) mit Strauss, Bachofner, Lust und Straßer
Utl.: Michi Riebl inszeniert zweiten Spielfilm "Erinnern" (AT) mit
Strauss, Bachofner, Lust und Straßer=
Wien (OTS) - Der erste Spielfilm ist bereits im Kasten - und schon
wird wieder 90 Minuten lang "Schnell ermittelt". Schließlich fiel am
Donnerstag, dem 13. September 2012, in Wien die erste Klappe zu einem
weiteren brandneuen Fall in Spielfilmlänge. Und da hat Ursula Strauss
niemand Geringeren im Visier als vier hochkarätige Schauspielgrößen:
"Erinnern" - so auch der Arbeitstitel - müssen sich dann der
renommierte Burg- und Filmschauspieler Rudolf Melichar (Michael
Hanekes "Die Klavierspielerin"), Christine Ostermayer ("Der
Winzerkönig", "Anfang 80"), eine der Grandes Dames des
deutschsprachigen Theaters, Multitalent und Publikumsliebling Peter
Weck (zuletzt im ORF u. a. auch in "Oma wider Willen" und "Die
Mutprobe") sowie Schauspielerin und Sängerin Maria Bill. Denn aus der
Mauer einer alten Villa fällt nach einem Wasserrohrbruch ein Skelett,
der Villenbesitzer gesteht einen Mord. Doch: Das Skelett ist an die
60 Jahre alt - und der vermeintliche Mörder dement. Ein scheinbar
sinnloser Fall? Nicht für Angelika Schnell! Zur Seite stehen der
Kommissarin bei ihren Ermittlungen wie gewohnt Wolf Bachofner,
Andreas Lust und Katharina Straßer sowie Morteza Tavakoli, Simon
Morzé, Fiona Hauser und Helmut La. Und auch Markus Hering als Oberst
Schuster hat seinen Privatkrieg gegen Angelika noch nicht aufgegeben.
Regie führt erneut Michi Riebl, der "Schnell ermittelt" 2007 auf die
Beine gestellt hat. Das Drehbuch stammt von Katharina Hajos und
Constanze Fischer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte
Oktober. Zu sehen ist "Schnell ermittelt - Erinnern" (AT) im ORF
voraussichtlich 2013.
Mehr zum Inhalt
Ferdinand (Rudolf Melichar) und Elly Jaray (Christine Ostermayer)
verbringen den letzten Abend in ihrer Familienvilla. Am nächsten Tag
sollen die beiden in ein Pensionistenheim ziehen, denn Ferdinand ist
dement und Elly auch nicht mehr die jüngste. Da hört Elly ein
Geräusch im Keller. Sie geht dem nach und sieht, dass der Keller
unter Wasser steht. Ein Rohrbruch - ausgerechnet jetzt! Der Schein
ihrer Taschenlampe tanzt übers Wasser. Elly will schon ausschalten,
da erfasst der Lichtkegel ein Loch in der Wand. Und unterhalb dieses
Loches starrt ein Totenschädel in die Dunkelheit.
Angelika Schnell (Ursula Strauss) hat aus ihrem neuen
Sonderermittlerinnen-Status das absolut Beste herausgeholt - eine
eigene Abteilung nämlich. Und da sie sich ihre Mitarbeiter auch
selbst aussuchen durfte, sind zum Leidwesen von Oberst Schuster
(Markus Hering) Franitschek (Wolf Bachofner), Maja (Katharina
Straßer) und Kemal (Morteza Tavakoli) aus seiner Abteilung aus- und
in Angelikas Sondergruppe eingezogen. Keiner hat jedoch Zeit und
Lust, sich mit Oberst Schusters beschädigtem Ego zu beschäftigen,
denn der Polizeipräsident bittet Angelika um die Übernahme eines
heiklen Falles: Im Keller der angesehenen jüdischen
Klavierbauerfamilie Jaray ist eine eigemauerte Leiche aufgetaucht. Es
soll diskret herausgefunden werden, was da dahintersteckt.
Stefan (Andreas Lust), der sich schon am Ort des Geschehens befindet,
vermutet eine Weltkriegsleiche, was den Fall rasch beenden würde. Der
demente Herr Jaray erzählt Angelika jedoch ungefragt, dass er der
Mörder sei. Diese Aussage rückt eine rasche Klärung des Falles in
weite Ferne. Denn Angelika will die Aussage des Patriarchen nicht
einfach als "verwirrte Äußerung" abtun. Was, wenn sie eine Wahrheit
aus den Tiefen seiner Erinnerung ist? Was, wenn er wirklich jemanden
umgebracht hat?
Als sich herausstellt, dass es sich um eine Leiche aus den 50er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts handelt und die Familienumstände
der Jarays weniger eindeutig sind, als es zunächst scheint, ist
Angelikas instinktive Skepsis bestätigt. Allerdings befördert sie, je
tiefer sie in der Vergangenheit der Jarays gräbt, weit mehr zutage,
als nur die Identität der Leiche in der Kellerwand, und zwar einen
verlorengegangenen Koffer und eine wiedergefundene Tochter (Maria
Bill). Sie fördert so viel zutage, dass Elly Jaray und Ferdinands
bester Freund Paul (Peter Weck) sich fragen müssen, ob ihr ganzes
Leben nicht eine einzige Täuschung war. Das menschliche Gehirn ist
eben unberechenbar und unbarmherzig in seinem Umgang mit dem
Vergessen und Erinnern.
"Schnell ermittelt - Erinnern" ist eine Produktion des ORF,
hergestellt von MR-Film.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF