EANS-News: Pfeiffer Vacuum Technology AG / 60 Jahre Vakuum-Kompetenz bei adixen

Annecy, Frankreich (euro adhoc) -

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Utl.: - Französisches Ingenieurwesen setzt Maßstäbe in der Vakuumbranche - Mehr als 600 Mitarbeiter entwickeln und produzieren High-Tech-Produkte in Frankreich
- Die Geschichte von adixen ist geprägt von technologischen Spitzenleistungen und
Innovationen

21. September 2012. Die erfolgreiche
Geschichte des französischen Ingenieurwesens im Vakuumbereich begann bei Alcatel vor 60 Jahren im Jahre 1952. Seit damals setzt das Unternehmen - heute unter dem Namen adixen Vacuum Products - Maßstäbe in der Vakuumindustrie durch die Entwicklung und Herstellung innovativer Vakuumpumpen und -instrumente, insbesondere für die Halbleiterindustrie. Darüber hinaus profitieren die Bereiche Messtechnik, analytische Industrie, Forschung und Entwicklung, die Automobilbranche sowie die Mikrosystemtechnologie vom erfahrenen Management-Team und den qualifizierten Mitarbeitern. Heute - inzwischen als Teil der Pfeiffer Vacuum Gruppe - produzieren und verkaufen mehr als 600 Mitarbeiter in Annecy Turbopumpen, Vorpumpen, Lecksuchgeräte und Dekontaminationssysteme mit branchenweit führenden Technologien. Aus diesem Anlass wird adixen am 21. September 2012 einen Empfang mit offiziellen Gästen ausrichten. Am folgenden Tag öffnet das Unternehmen seine Türen für Mitarbeiter und deren Familien.

Annecy genießt einen sehr guten Ruf als Know-how-Standort im Bereich der Feinmechanik. Daher gründete das Unternehmen Société Alsacienne de Constructions Mécaniques (SACM, später ALCATEL) im Jahre 1952 eine auf Feinmechanik spezialisierte Niederlassung, die später den Namen adixen erhalten sollte. Bereits nach einem Betriebsjahr beschäftigte dieses Werk etwa 400 Mitarbeiter. Der damalige Hauptkunde war die französische Marine. Um seinen Kundenstamm weiter zu diversifizieren, fasste das Management von adixen in dieser frühen Phase den vorausschauenden Beschluss, die Fähigkeiten und das Know-how im Bereich der Feinmechanik und hochwertiger Elektronik zu nutzen und sich auf Vakuumlösungen und -instrumente zu spezialisieren.

Ende 2010 übernahm Pfeiffer Vacuum - der deutsche Erfinder der Turbopumpe -adixen und seine weltweiten Niederlassungen. Die Kombination von adixen und Pfeiffer Vacuum, zweier führender Unternehmen in den Bereichen Pumpentechnik und Lecksuchgeräten, schuf eine mächtige Marktposition in der Branche, da die Produktportfolios einander ergänzen. Durch die Zusammenlegung ihrer Kräfte betraten die beiden Unternehmen eine für sie völlig neue Dimension. Dank ihrer umfassenden Produktportfolios, die hervorragend zusammenpassen, wurden die beiden Unternehmen schließlich zum einzigen Anbieter von kompletten Vakuumlösungen, einschließlich Kammern und Steuerungssoftware.

Die Geschichte von adixen ist geprägt durch seine technologische Spitzenstellung und Innovationen:

  • 1961 markierte die Produktion einer verbesserten Version von Drehschieberpumpen mit Riemenantrieb den ersten Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Damals stieg die Anzahl der Anwender von Vakuumtechnologie rasant an, was zu einer Neugestaltung des Standortes in Annecy führte. Bestärkt durch seine frühen Erfolge in Frankreich eröffnete das Unternehmen 1964 eine Handelsniederlassung in Wertheim (Deutschland).
  • Ebenfalls 1964 erfand adixen unter dem Namen "Alcatel Vacuum Technology" die erste Drehschieberpumpe mit Direktantrieb und 1.500 Umdrehungen pro Minute. In dieser Zeit entwickelte man in Annecy auch das erste Helium-Lecksuchgerät, das ab 1966 vermarktet wurde. Die Entwicklung von Turbomolekularpumpen mit Gaslager führte zu deren Serienproduktion im Jahre 1971. Ein Jahr später wurde eine Niederlassung in Boston (USA) eröffnet, um den Bedarf am Markt zu decken.
  • Alcatel führte 1978 seine erste Turbomolekularpumpe mit Kugellager (450 l/s) ein und produzierte 1983 die hunderttausendste Drehschieberpumpe. Im Jahre 1980 entwickelte das Unternehmen seinen ersten Plasmaätzer für Siliziumwafer für die Halbleiterbranche.
  • Die 90er Jahre waren geprägt durch Neupositionierung, Wachstum und Stärkung des Firmenimages. Das Jahr 1992 brachte die Einführung der ersten trockenlaufenden Pumpe, der Alcatel Dry Pump (ADP 80). Dank der Leistung dieser Produktreihe konnte Alcatel als Lieferant für die großen weltweiten Unternehmen im Halbleitermarkt Fuß fassen. Gleichzeitig stärkte das Unternehmen seine Position auf diesem Markt durch die Einführung seines ersten trockenen Lecksuchers und seiner ersten magnetgelagerten Hybridturbopumpe für Halbleiteranwendungen. Darüber hinaus baute es seine weltweite Präsenz aus, indem weitere Niederlassungen in Europa und Asien gegründet wurden.
  • Im Jahre 2002 wurden zwei neue Produktionsanlagen für die Tiefenätzung von Silizium für den wachsenden Markt der MEMS (Micro Electro-Mechanical Systems) eingeführt. 2004 konzentrierte die ALCATEL Gruppe ihre Aktivitäten auf den Bereich der Telekommunikation. Die Niederlassung, die damals unter der Bezeichnung "Alcatel Vacuum Technology" operierte, beschloss ihren eigenen Markennamen «adixen» zu schaffen. Damit wollte das Unternehmen zielbewusst sein Know-how in der Welt des Vakuums vermarkten. Zur selben Zeit eröffnete es eine Niederlassung in Schanghai (China).
  • Im Jahre 2008 führte das Unternehmen zwei neue Systeme im Markt ein, die für die systematische Analyse und Beseitigung der molekularen Kontamination in der Halbleiterproduktion bestimmt waren. Im gleichen Jahr entwickelte adixen eine Reihe hochleistungsfähiger ölfreier Pumpen (ADK-Serie) für den Flachbildschirm- und den Fotovoltaikmarkt. Nach der gravierenden weltweiten Wirtschaftskrise im Jahr 2009 führten diese Aktivitäten 2010 zu großen kommerziellen Erfolgen bei den Hauptakteuren in diesem Markt. Dank seiner Flexibilität und der Anpassungsfähigkeit seiner Mitarbeiter war das Unternehmen während dieser Krise in der Lage, sein industrielles Potenzial wie auch die Belegschaft zu halten und damit in den folgenden Monaten stark und schnell zurückzukommen.
  • 2009 machte adixen das Beste aus dem Produktionsrückgang, der durch die internationale Wirtschaftskrise verursacht worden war, und führte sein "Green Lab Fab" Ökokonzept ein. Dieses hat unter anderem zum Ziel, den Energiebedarf der in Frankreich produzierten Vorpumpen bis 2013 um 30 % gegenüber dem Vergleichswert im Jahr 2009 zu senken. Nachhaltigkeit ist weit mehr als ein Modethema: Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur und längst ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dabei ist es dem Unternehmen einerseits wichtig, dass die Produkte sparsam, wartungsarm und langlebig sind. Andererseits setzt es auch bei deren Entwicklung und Herstellung auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Heute arbeitet die gesamte Pfeiffer Vacuum Gruppe äußerst rentabel und weist eine starke Bilanz sowie eine ausgezeichnete Positionierung im Wettbewerbsumfeld auf. Das Wachstumspotenzial resultiert aus dem kombinierten Produktangebot für neue und bestehende Kunden.

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F +33 4 50 65 77 39
brigitte.vernier@adixen.fr

Pfeiffer Vacuum Technology AG

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Über Pfeiffer Vacuum
Pfeiffer Vacuum (Börsenkürzel PFV, ISIN DE0006916604) ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Neben einem kompletten Programm an hybrid- und magnetgelagerten Turbopumpen, umfasst das Produktportfolio Vorvakuumpumpen, Mess- und Analysegeräte, Bauteile sowie Vakuumkammern und -systeme. Seit Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum steht das Unternehmen für innovative Lösungen und Hightech-Produkte in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter. Gegründet 1890, ist Pfeiffer Vacuum heute weltweit aktiv. Das Unternehmen beschäftigt etwa 2.300 Mitarbeiter und hat über 20 Tochtergesellschaften. Mehr Informationen unter www.pfeiffer-vacuum.de

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