AK Veranstaltung am 25. September: Lehrling und Konsum: Freiheit oder Schuldenfalle?

Wien (OTS) - Das erste selbst verdiente Geld, und die Konsumwelt lockt. Werbung und Internet verführen zusätzlich. Wie Lehrlinge mit ihrem Geld umgehen, hat sich die AK im Rahmen einer Lehrlingsbefragung angeschaut: Ein Lehrlingskonto bei der Bank hat fast jeder Lehrling. Zwei Drittel der Befragten legen Geld zur Seite, um zu sparen. Krediten gegenüber zeigen sich Lehrlinge vorsichtiger, aber viele haben schon negative Erfahrungen mit Mahnungen, Inkassobüros oder gar Pfändungen gehabt.

Machen Kontoüberziehungen und Ratenzahlungen das Kaufen zu leicht, und sind auch versteckte Kostenfallen in schwer durchschaubaren Verträgen mitverantwortlich, dass Lehrlinge zu leichtfertig mit Geld umgehen?

Bei der AK Veranstaltung "Lehrling und Konsum: Freiheit oder Schuldenfalle?" werden die Spannungsfelder jugendlicher Konsumwelten beleuchtet. Überdies wird der Frage nachgegangen, was Bildungspolitik, Gesetze und eine neue Wirtschaftskultur zum Schutz jugendlicher KonsumentInnen leisten kann.

Dienstag, 25. September 2012, 14.30 bis 17.00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal
1040, Theresianumgasse 16 - 18

Das Programm im Detail:
14.30 Uhr Begrüßung: Herbert Tumpel, Präsident der AK Wien

14.45 Uhr "Jugend und Konsum aus soziologischer Sicht": Matthias Rohrer, Institut für Jugendkulturforschung

15.05 Uhr "Lehrling und Konsum: Folgerungen und Forderungen aus einer Lehrlingsbefragung in Wien": Christian Prantner, AK Wien, Abteilung für Konsumentenpolitik

15.25 Uhr Pause

15.40 Uhr Videoimpuls "Schuldenfallen"

15.50 Uhr Diskussion "Der umworbene Lehrling - Der Weg zu mehr Freiheit oder doch in die Schuldenfalle?": Alexander Maly, Schuldnerberatung; Matthias Rohrer, Institut für Jugendkulturforschung; Michael Trinko, Bundesjugendsekretär des ÖGB; Gabriele Zgubic-Engleder, AK Wien, Abteilung für Konsumentenpolitik; Andreas Stoschka, Abteilungsleiter Produktmanagement Privatkunden bei der Bank Austria

ca.17.00 Uhr Ende der Veranstaltung
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