- 20.09.2012, 16:24:31
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Bank Austria eröffnet Wiens größte private Photovoltaikanlage
Eröffnung mit Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien und Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria

Utl.: Eröffnung mit Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien und
Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria=
Wien (OTS) - Mit dem Sonnenkraftwerk im 2. Bezirk am Dach des Bank
Austria Zentralgebäudes, Lassallestraße 5 geht Wiens größte
Photovoltaikanlage, die von einem privaten Unternehmen betrieben
wird, an das Bank Austria Stromnetz. Die offizielle Eröffnung dieses
innovativen Alternativenergie-Projekts erfolgte heute im Beisein des
Wiener Bürgermeisters Michael Häupl und Willibald Cernko,
Vorstandsvorsitzender der Bank Austria.
Das leistungsstarke Kleinkraftwerk produziert auf einer
Gesamtfläche von cirka 1.500 Quadratmetern mit 794 Modulen bei einer
Spitzenleistung von 90 kWp rund 87.000 kWh pro Jahr. Dies entspricht
dem Verbrauch von etwa 35 Haushalten. Insgesamt können jährlich 35
Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden. Dieses Projekt ist
wichtiger Bestandteil eines vielfältigen Bündels an Umweltmaßnahmen
der Bank Austria.
Wiens Bürgermeister Michael Häupl: "Wien forciert seit Jahren den
Ausbau nachhaltiger Energiequellen. Deshalb freue ich mich, die
größte private Photovoltaik-Anlage Österreichs am Dach des Bank
Austria Zentralgebäudes in Betrieb nehmen zu dürfen. Dies ist ein
wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und stärkt zudem die
Energieunabhängigkeit. Und schlussendlich kann nur so die weltweit
anerkannt hohe Lebensqualität unserer Stadt auf Dauer erhalten
werden."
"Nachhaltiges Wirtschaften ist ein Gebot der Vernunft und unsere
Verantwortung für die Zukunft. Mit unserem vielfältigen Engagement
werden wir den ökologischen Fußabdruck der Bank Austria sukzessive
und nachhaltig reduzieren und so einen wesentlichen Beitrag zu einer
energieeffizienten Nutzung von Ressourcen leisten. Das
Sonnenkraftwerk Lassallestraße ist ein wichtiger Teil unseres
umfassenden Umweltmanagementprogramms, das letztlich alle unsere
Standorte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft. Am 5.
September haben wir beispielsweise die Ökofiliale Hirschstetten neu
eröffnet - Österreichs erste Bankfiliale mit eigener E-Tankstelle und
auch einer Photovoltaik-Anlage, die jährlich rund 20.000 kWh
produziert. Der Nutzen all unserer Maßnahmen ist dabei nicht nur
ideell, sondern auch greifbar durch Kosteneinsparungen aufgrund eines
niedrigeren Ressourcenverbrauchs", ergänzt Cernko.
UniCredit und Bank Austria haben sich im Zuge des Kyoto-Protokolls
dazu verpflichtet bis 2020 ihre CO2-Emmissionen um 30 Prozent zu
reduzieren. Daher setzt die Bank Austria auf vielfältige Maßnahmen,
um den Energieverbrauch des Unternehmens nachhaltig zu senken. Die
Bank Austria ist die erste österreichische Geschäftsbank, deren
Umweltmanagementsystem mit der international gültigen Norm ISO 14001
zertifiziert wurde. Nicht nur die zentralen Bürogebäude, sondern auch
alle Filialstandorte sind in das Umweltmanagementsystem
eingegliedert. Außerdem hat sich die Bank Austria als eines von sechs
Gründungsmitgliedern im klima:aktiv pakt2020 freiwillig verpflichtet,
die österreichischen Klimaschutz- und Energiestrategieziele im
eigenen Unternehmen umzusetzen. Auf Basis der Werte von 2005 strebt
die Bank Austria als Minimalziele neben der 30-prozentigen Reduktion
der CO2-Emissionen, eine 20-prozentige Steigerung der
Energieeffizienz und eine 51-prozentige Deckung des Energiebedarfs
aus erneuerbaren Energiequellen an.
Das Gebäude in der Lassallestraße 5, entworfen nach Plänen von
Architekt Wilhelm Holzbauer, beherbergt einen der zentralen Standorte
der Bank Austria. In unmittelbarer Nachbarschaft wird auf dem Areal
des ehemaligen Nordbahnhofs der neue "UniCredit Bank Austria Campus"
entstehen. Bis 2016 wird nach ökologisch nachhaltigen Kriterien ein
innovativer Unternehmensstandort von internationalem Format mit einer
Bruttogeschoßfläche von rund 200.000 Quadratmetern errichtet, in den
auch die bestehenden Gebäude in der Lassallestraße integriert werden.
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