• 18.09.2012, 10:49:06
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Grazer BZÖ präsentiert Gemeinderatskandidaten - Grosz und Schröck kandidieren " im Tandem"

Erste wahlwerbende Gruppierung mit fertigem Listenvorschlag - BZÖ beschloss Vorzugsstimmenmodell

Utl.: Erste wahlwerbende Gruppierung mit fertigem Listenvorschlag -
BZÖ beschloss Vorzugsstimmenmodell=

Graz (OTS) - Das Grazer BZÖ hat heute um 9.00 Uhr beim Wahlamt der
Stadt Graz seine Kandidatenliste zur Grazer Gemeinderatswahl 2012 als
erste wahlwerbende Gruppierung eingereicht. "Offenbar sind wir die
einzige Bewegung, die optimal auf diesen kurzen und sparsamen
Wahlwettbewerb vorbereitet ist", zeigte sich der Spitzenkandidat des
BZÖ Gerald Grosz bei einer Pressekonferenz erfreut. Insgesamt
bewerben sich 30 Grazerinnen und Grazer um einen Sitz für das BZÖ im
Gemeinderat. Auf Platz 2 kandidiert Gemeinderat Georg Schröck, auf
Platz 3 Heimo Valentintschitsch. Mit Traude Tremmel auf Platz 4 habe
man eine erfahrene und integre Grazer Persönlichkeit gewinnen können,
die sich vor allem um den großen Bereich Frauen, Familie, Pflege und
Barrierefreiheit widmen werde. Auf Platz 5 kandidiert der Grazer
Unternehmer DI Dr. Sabah Al Yazdi und auf Platz 6 der Unternehmer
Mike Chizzola. "Damit kandidieren Persönlichkeiten aus der klein- und
mittelständigen Wirtschaft, die die Hauptlast der Gebühren und
Abgaben in Graz tragen", so Grosz weiter.

"ÖVP und Grüne haben die letzten Jahre einen gigantischen
Schuldenberg von unfassbaren 1,3 Milliarden Euro angehäuft. Außer
Spesen wie Shared Space, Jakoministraße, City of Design, Reininghaus,
Variobahn, unzureichender Hochwasserschutz oder der Abbau der
Exekutivkräfte ist nichts gewesen. Graz ist nunmehr die
höchstverschuldetste Stadt Österreichs und dieser Schuldenberg wird
weiter ansteigen. Schulden sind ein Verbrechen an allen künftigen
Generationen, der Handlungsspielraum der Politik ist dadurch
endendwollend. Zusätzlich haben ÖVP und Grüne sämtliche Gebühren und
Abgaben massiv angehoben. Die steirische Landeshauptstadt hebt nun in
Relation die höchsten Gebühren und Abgaben österreichweit ein, die
Lebensqualität bleibt aber gleich oder sinkt. Gas- und Stromkosten
sind angestiegen, das Wohnen wird immer teurer", kritisiert Grosz die
bisherige Politik der Grazer Volkspartei.

"Runter mit den Gebühren und Abgaben, Sparen im eigenen Bereich der
Politik und der Verwaltung. Keine neuen Schulden mehr, Abbau der
Pro-Kopf Verschuldung um Handlungsspielräume für künftige
Generationen zu sichern. In Zukunft muss eine Reformpolitik das
Zepter in die Hand nehmen und die Zukunft der Stadt nicht politischen
Exekutoren überlassen. Wir kämpfen für das Geld und das Vermögen der
Grazerinnen und Grazer und sagen daher: GENUG GEZAHLT", gibt Grosz
die Wahllinie des Grazer BZÖ vor.

Das Grazer BZÖ stehe für ein Ende der unverantwortlichen
Schuldenpolitik aller Stadtregierungsparteien und eine Wachsamkeit
bei der Verwendung von Steuergeld, eine Reform und Entpolitisierung
der Grazer Stadtverwaltung und der Holding Graz, eine Senkung der
Gebühren und Abgaben für die Grazerinnen und Grazer, eine vernünftige
Preisstabilität bei Strom, Gas und Wohnen zur Entlastung der Bürger,
ein 10-Punkte-Programm zur Bekämpfung des Feinstaubhorrors, statt
Verboten und Schikanen, eine Privatisierung sämtlicher Bereiche der
Holding, die nicht in die hoheitliche Aufgabenverwaltung fallen,
Sparsamkeit bei Politik und der Parteienförderung und eine strenge
Umsetzung von Rechnungshofempfehlungen, ein Konjunkturprogramm der
Stadt zur Förderung von Investitionen der mittelständischen
Wirtschaft und ein eine Bauoffensive zur Beseitigung von Barrieren,
eine neue Demut gegenüber den Wünschen, Anliegen und Sorgen der
Grazerinnen und Grazer sowie eine vernünftige bürgerliche Mehrheit im
Grazer Gemeinderat", skizziert Grosz die Hauptpunkte des BZÖ.

Das BZÖ beschloss zudem ein Vorzugsstimmenmodell. Die Kandidaten
werden das nach dem Wahlergebnis vom 25. November 2012 auf der
wahlwerbenden Liste BZÖ zukommende Mandat nur dann im Interesse der
Bürgerinnen und Bürger der Stadt anzunehmen, wenn das Vertrauen der
Menschen durch ein klar erfolgreicheres Vorzugsstimmenvotum gegenüber
allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten des BZÖ gegeben ist.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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