Tausende Österreicher in der Krone beschimpft

Kronenzeitung: Journalismus oder Hetzblatt?

Wien (OTS) - In Berichten und Kommentaren der Kronenzeitung werden tausende Österreicher herabwürdigend behandelt. Es wird mit nicht den Tatsachen entsprechenden Behauptungen "berichtet". Oder ist es etwa richtig, die bisher in Hilfseinsätzen tätig gewesenen Rekruten des Bundesheeres als "der Feuerwehr im Wege stehend" zu qualifizieren?

Die Kronenzeitung verunglimpft damit gezielt und bewusst, entgegen der Meinung von tausenden Betroffenen und höchsten Verantwortungsträgern (Bürgermeister bis Landeshauptleute), die Leistung der Rekruten / Rekrutinnen und die der Berufssoldaten des Bundesheeres.

Statt sachlicher Berichterstattung wird Hetze betrieben!

Die Kronenzeitung, die Pflichten offensichtlich als "Zwang" betrachtet, missachtet die Verpflichtung von Journalisten, wahrheitsgemäß, sachlich und objektiv zu berichten.
Das können und dürfen sich weder die Berufssoldaten und Berufssoldatinnen noch die Wehrpflichtigen des Bundesheeres länger gefallen lassen. Das können sich aber auch jene Staatbürger und Staatsbürgerinnen nicht gefallen lassen, die von Journalisten Sachargumente und fundierte Hintergrundinformationen erwarten und keine Beleidigungen.

Die Österreicherinnen und Österreicher haben Hausverstand und wissen daher, dass jede Organisation unterschiedliche Funktionen benötigt. Vor allem jene Organisationen, die dort handlungsfähig sein müssen, wo die Infrastruktur entweder zerstört oder nicht vorhanden ist, brauchen auch Funktionsdienste wie z.B. Köche, Handwerker oder Sanitäter. Sie brauchen aber auch entsprechende Fahrzeuge und Kraftfahrer, um das benötigte Gerät und die Helfer transportieren zu können. Hätte das Bundesheer genug Geld, könnten alle benötigten Funktionssoldaten Berufssoldaten sein. Da aber zu wenig Geld vorhanden ist, werden für solche Funktionen Rekruten verwendet.

Wer aber nicht selbst dabei war, der kann das alles nicht wissen und muss sich durch Berichte anderer eine Meinung dazu bilden. Daher ist eine korrekte und seriöse Berichterstattung, wie es die meisten Medien pflegen, so wichtig.

Die IGBO verwehrt sich mit Nachdruck gegen die Berichterstattung der Kronenzeitung und nimmt erfreut zur Kenntnis, dass andere Medien Sachinformation statt Hetze bevorzugen.

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