Zwangssterilisationen nicht nur bei intellektuell beeinträchtigen Frauen und Mädchen in Heimen

Salzburger Jugendamt drohte 2007 mit Kindesabnahme, wenn sich Frauen nicht sterilisieren lassen.

Niederalm (OTS) - Dem Verein Freiheit ohne Folter liegt eine Sammelfolterbeschwerde vom 03.05.2010 vor, in welcher zwei Opfer vom Jugendamt bedroht wurden, sich sterilisieren zu lassen.
Ein Opfer sollte ihr Einverständnis gleich Vorort am Jugendamt unterschreiben. Beiden Opfern wurde mit Sanktionen wie Kindesabnahme gedroht.

Die Beschwerde wurde weitreichend, in den höchsten Regierungsstellen der Politik, Justiz und Staatsanwaltschaften eingereicht. Bis heute wurden die Opfer nicht verständigt. Über 27 Opfer dokumentierten, Folter unmenschliche und grausame Behandlung im Umfeld von Kindesabnahmen, Nötigung zur Sterilisation, Anträge von Opferschutz, sexuellen Missbrauch, soziale Gewalt und Kontrolle, Sachwalterschaften, Zwangspsychiatrierungen, Zwangsmedikation von sexuellen Missbrauchsopfern und deren Unterbringungen. Bis heute wurde die Beschwerde nicht bearbeitet. Die Opfer wurden für ihre Beschwerde staatlichen Repressalien ausgesetzt.

Rückfragen & Kontakt:

Verein Freiheit ohne Folter
Obmann Daniel Oschadleus
pr-fof-oschadleus@gmx.at
Tel: 0676/6029122 oder 0676/6029133

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002