• 17.09.2012, 12:24:33
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ÖJC solidarisiert sich mit freien ORF-MitarbeiterInnen

Prekäre Arbeitsverhältnisse müssen im öffentlich-rechtlichen ORF endlich der Vergangenheit angehören

Utl.: Prekäre Arbeitsverhältnisse müssen im öffentlich-rechtlichen
ORF endlich der Vergangenheit angehören=

Wien (OTS/ÖJC) - Der Österreichische Journalisten Club ÖJC
solidarisiert sich mit den freien ORF-JournalistInnen im Kampf um
eine gerechtere Entlohnung. "Erfahrene ORF-Journalistinnen mit 60
Jahren oder ihre männlichen Kollegen mit 62 zwangsweise in die
Korridorpension zu schicken und den jungen Kolleginnen und Kollegen
so wenig zu bezahlen, dass sie zu wenig zum Leben und zu viel zum
Sterben haben, ist eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks unwürdig",
kritisiert ÖJC-Präsident Fred Turnheim die Personalpolitik des ORF.

Die Österreichische Bundesregierung ist dringend gefordert hier
Ordnung zu schaffen. Der ÖJC bekennt sich erneut zum
öffentlich-rechtlichen Rundfunk, fordert aber von der Politik und vom
Unternehmen selbst einen korrekten Umgang mit den
ORF-MitarbeiterInnen. Daher solidarisiert sich der ÖJC mit den
Forderungen der freien MitarbeiterInnen auf gerechte Entlohnung und
kritisiert gleichzeitig die Zwangspensionierungen im ORF. "So kann
man mit den besten Journalistinnen und Journalisten unseres Landes
nicht umgehen", sagt ÖJC-Präsident Fred Turnheim.

Die Kritik der ORF-Geschäftsführung und einiger Stiftungsräte an dem
Offenen Brief der freien Mitarbeiter ist unverständlich und zeigt von
einem falschen Demokratieverständnis. Die "Autoren" des Offenen
Briefes auszuforschen und disziplinär zu verfolgen und nicht die
Missstände zu beheben, ist völlig verkehrt und zeigt Führungsschwäche
des ORF-Managements.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OJC

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