WirtschaftsBlatt: Interview: "Ich werde Spitzenkandidat" - das Programm von Frank Stronach

Wien (OTS) - Magna-Gründer Frank Stronach kündigt im Interview mit dem WirtschaftsBlatt an, als Spitzenkandidat seiner neuen Partei in die Natiionalratswahlen gehen zu wollen. Der Name seiner Bewegung soll bis Ende September feststehen und den Namen Stronach enthalten. Als Wahlziel peilt er einen Stimmenanteil von "20 bis 30 Prozent" an. Inhaltlich ist die neue Stronach-Partei auf die Sicherung von Wachstums sowie Gesundheits- und Pensionssystem ausgerichtet. Erreicht werden soll das durch die Vereinfachung des Steuersystems und die Einführung einer Flat Tax. Unternehmen, die ihren Profit in Österreich investieren und damit Arbeitsplätze schaffen, sollen keine Steuern zahlen. Den größten Sanierungs- und Einsparungsbedarf in Österreich sieht Stronach in der Verwaltung. Zudem ortet er hierzulande ein System der Freunderlwirtschaft. Dass der Korruptions-U-Ausschuss abgedreht werden soll, deute darauf hin, dass Dinge vertuscht werden sollen, so der Parteigründer. Er kritisiert weiterhin den ESM und hält unbegrenzte Anleiheankäufe durch die EZB für problematisch. Diese seien eine Gefahr für die Starkwährungsländer und daher abzulehnen; zudem bahne sich dadurch die indirekte Enteignung der Sparguthaben an. Stronach tritt weiters für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro ein und will mit allen Parteien, die sein Grundprogramme akzeptieren, koalieren.

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