- 16.09.2012, 11:38:16
- /
- OTS0028 OTW0028
Zeitungsdrucker wieder im Boot
Verband Druck & Medientechnik und Gewerkschaft GPA-djp: Gesamtkollektivvertrag für die Druckbranche bis 2016 fixiert
Utl.: Verband Druck & Medientechnik und Gewerkschaft GPA-djp:
Gesamtkollektivvertrag für die Druckbranche bis 2016 fixiert=
Wien (OTS) - Nach dem erfolgreichen Kollektivvertragsabschluss für
die Bogen- und Rollendruckereien im April 2012 gibt es jetzt auch ein
Aufatmen für die Zeitungsdrucker. Sowohl die jährliche Lohnerhöhung
als auch die Kollektivvertragsbestimmungen für Zeitungen wurden bis
2016 verlängert. Alle drei Verlage mit eigenen Zeitungsdruckereien,
die im Frühjahr - um sich alle Optionen offen zu halten - ihren
Austritt aus dem Verband Druck & Medientechnik angekündigt hatten,
haben nach den erfolgreich abgeschlossenen Vereinbarungen ihre
Kündigungen wieder zurückgenommen.
Es war ein Krimi - aber mit einem Happy End. Schienen die
Gegensätze zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zunächst noch
unüberwindlich, gab es im April dann nach langen Verhandlungen für
die Bogen- und Rollenoffsetdrucker doch einen neuen Kollektivvertrag.
Mit der Einigung im Zeitungsbereich sind jetzt im gesamten grafischen
Gewerbe die rechtlichen Rahmenbedingungen und Mindestlöhne bis 2016
fixiert. "Diese Rechtssicherheit tut der ganzen Branche gut. Die
Betriebe können sich jetzt in Ruhe ihrer eigentlichen Arbeit widmen",
ist Ing. Rudolf A. Cuturi, Präsident des Verbandes Druck &
Medientechnik erleichtert. Auch die Gewerkschaft GPA-djp ist froh
über die Einigung: "Wir begrüßen es, dass die Druckbranche weiterhin
geeint bleibt und die Sozialpartnerschaft ihre Kompetenz bewiesen
hat, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für die Kolleginnen
und Kollegen in den Betrieben und für die grafische Branche
akzeptable Ergebnisse zu verhandeln", meint der
Wirtschaftsbereichsvorsitzende Franz Bittner.
Vorschau - was ist bis 2016 zu erwarten?
Die Gewerkschaft und der Verband Druck & Medientechnik werden die
Auswirkungen des heurigen Kollektivvertrags auf die Branchensituation
sowie die weitere wirtschaftliche Entwicklung genau beobachten. Für
alle Branchenbereiche sind regelmäßige Gespräche der Sozialpartner
geplant. Notwendige Neuregelungen sollen den aktuellen
Marktbedingungen, den wirtschaftlichen Bedürfnissen von Arbeitgebern
und den sozialen Bedürfnissen von ArbeitnehmerInnen Rechnung tragen.
Schließlich geht es in der Sozialpartnerschaft immer um beide
Seiten. "Der Verband Druck & Medientechnik hat seit vielen
Jahrzehnten bewiesen, dass er für Arbeitgeber ein starker und für die
Gewerkschaft ein verlässlicher Sozialpartner ist. Wir werden alles
tun, um den sozialen Frieden in der Druckbranche auch weiterhin zu
sichern", sagt Präsident Ing. Rudolf A. Cuturi.
Die Gewerkschaft besteht seit 1842, der Verband Druck & Medientechnik
seit 1872. Beide Partner konnten - nicht immer sofort im Konsens,
aber meist doch im Ergebnis - für die Betriebe und die Beschäftigten
eine gute Entwicklung erreichen. "Auf das Erreichte und den heutigen
Abschluss sollen und dürfen wir stolz sein", meinten die beiden
Verhandlungsführer Bittner und Cuturi.
Foto: Präsident Rudolf A. Cuturi auf
http://www.druckmedien.at/de/presse/presseberichte/
Bildnachweis: Verband Druck & Medientechnik.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VDM






