- 14.09.2012, 11:51:06
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FPK spricht sich klar für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus
FPK-NRAbg. Strutz präsentierte Positionspapier zur geplanten Volksbefragung
Utl.: FPK-NRAbg. Strutz präsentierte Positionspapier zur geplanten
Volksbefragung=
Klagenfurt (OTS) - In einer Pressekonferenz sprachen sich heute die
FPK-Nationalräte für eine klare Beibehaltung der allgemeinen
Wehrpflicht und gegen ein Berufsheer aus. Der Sprecher der
FPK-Nationalratsabgeordneten, Dr. Martin Strutz, sagte, dass die FPK
in den kommenden Monaten im Vorfeld der Volksbefragung klar für die
Wehrpflicht mobil machen werde. Man werde die Konsequenzen, die ein
Berufsheer auch für das soziale Gefüge in unserem Bundesland
bedeutet, Wegfall des Zivildienstes etc., schonungslos aufzeigen und
die Bevölkerung aufrufen, sich bei der geplanten Volksbefragung für
die Wehrpflicht auszusprechen. Dies wird in zahlreichen
Informationsveranstaltungen geschehen, in denen die Kärntner
Abgeordneten die Bevölkerung über Risiken, finanzielle Auswirkungen
und soziale Nachteile schonungslos aufklären werden.
Strutz sprach sich für eine Attraktivierung des bisherigen Systems
aus. "Der Wehrdienst im Bundesheer muss durch die
Grundwehrdienstleistenden als sinnvoll erfahren werden.
Dementsprechend sind alle strukturellen und materiellen Mittel auf
diese Zielsetzung zu bündeln. Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles
sind unter anderem: Entrümpelung der Ausbildungsinhalte,
Neustrukturierung der Ausbildungsorganisation und Zentralisierung
der Ausbildung. Der Missbrauch von über 60 Prozent der
wehrpflichtigen Staatsbürger als Systemerhalter ist sofort
abzustellen. Die Attraktivierung des Grundwehrdienstes ist
unumgänglich", sagte Strutz.
Er präsentierte heute ein 8-Punkte-Positionspapier der FPK, das den
drohenden Verlust der Neutralität und den damit verbundenen
Nato-Beitritt ebenso beinhaltet wie ein erhöhtes Risiko für
Österreich auf Grund fehlender Freiwilliger. Ein Punkt beinhaltet die
Argumentation, dass die Bundesregerung die Reform aus rein
finanziellen Überlegungen und nicht aus sicherheitspolitischen
Gründen durchführt. "Wer für Österreich ist, ist für die Wehrpflicht.
Wer für die Neutralität ist, ist für die Wehrpflicht", schließt
Strutz.
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