• 13.09.2012, 11:32:00
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Haimbuchner: "Deutschpflicht an Schulen gegen Konflikte"

Berliner Vorbild sollte in Oberösterreich Schule machen - FPÖ für Verankerung der Deutschpflicht in der Schulordnung

Utl.: Berliner Vorbild sollte in Oberösterreich Schule machen - FPÖ
für Verankerung der Deutschpflicht in der Schulordnung=

Linz (OTS) - Über 14 Prozent der Schüler in Oberösterreich haben
Deutsch nicht als Muttersprache. Ein Drittel davon sind
außerordentliche Schüler, welche nicht oder nur teilweise benotet
werden, da sie dem Unterricht nicht folgen können. Angesichts dieser
aktuellen Zahlen sprach sich heute der Landesparteiobmann der FPÖ
Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner erneut für eine
allgemeine Deutschpflicht an den heimischen Schulen aus. "Diese ist
auch eine bewährte Maßnahme gegen Konflikte unter Schülern mit
unterschiedlicher Herkunft. Das Vorbild der Berliner
Herbert-Hoover-Realschule sollte in Oberösterreich Schule machen",
verweist der FPÖ-Landesparteiobmann darauf, dass in der Berliner
Schule seit 2006 Deutschpflicht besteht. "Nicht nur im Unterricht,
sondern auch in den Gängen und auf dem Schulhof in den Pausen." ****

Die Schulleitung der Herbert-Hoover-Realschule hat darauf verwiesen,
dass seit der Einführung der Deutschpflicht "nicht nur die Konflikte
unter den Schülern zurück gegangen sind, auch die Noten haben sich
verbessert." In Berlin wurde die Verpflichtung zur Verständigung in
der deutschen Sprache in der Schulordnung verankert, zeigt
Haimbuchner zudem auf, dass es dort keine außerordentlichen Schüler
wie in Oberösterreich gibt. "Mittels besonderer Lerngruppen wird
Deutsch soweit erlernt, bis eine Übernahme in den Regelunterricht
erfolgen kann."

"Ich fordere, dass Oberösterreichs Schulen diesem Beispiel folgen und
entsprechende Schulordnungen verankert werden. Bei Verstößen gegen
die Schulordnung können disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden.
Auch die Abschaffung des Status des außerordentlichen Schülers ist
eine langjährige FPÖ-Forderung. Stattdessen sollte Deutsch in
Förderklassen gelehrt werden bis eine Teilnahme am Regelunterricht
möglich ist", bekräftigte Haimbuchner abschließend. (schluss) bt

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