- 12.09.2012, 09:56:37
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GZÖ-Pommer: Private Hochschulfinanzierung ausbauen!
Studiengebühren und verstärktes privates Sponsoring sind im Hochschulbereich unumgänglich! Orange Jugend- GZÖ wünscht sich mehr private Lehrstühle.
Utl.: Studiengebühren und verstärktes privates Sponsoring sind im
Hochschulbereich unumgänglich! Orange Jugend- GZÖ wünscht sich
mehr private Lehrstühle.=
WIen/Graz (OTS) - "Wir stehen vor einem eklatanten
Finanzierungsproblem im österreichischen Hochschulwesen: Einerseits
sperrt sich die Bundesregierung unverständlicherweise immer noch
gegen die Wiedereinführung von Studienbeiträgen und andererseits gibt
es so gut wie keine Anstrengungen verstärkt private Mittel für
Universitäten zu lukrieren!", kritisiert der Bundesobmann der
orangen Jugend- GZÖ Marc Pommer-Gutschy die österreichische
Hochschulpolitik. Derzeit gehen 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
in den tertiären Bildungssektor und 1,2 Prozent kommen von
öffentlicher Hand. "Mit diesem geringen Anteil an privaten Mitteln in
der Hochschulfinanzierung liegen wir weit unter dem OECD- und
EU-Schnitt. Kein Wunder, dass wir in Bildungsstudien derart desaströs
abschneiden!", sagt Pommer-Gutschy.
In Österreich bedarf es einer verstärkten Förder- und Mäzenatenkultur
wie in den USA oder Deutschland. "Eine vermehrte Etablierung von
privaten Lehrstühlen ist die Formel für die Zukunft. Von mehr
Privatdozenten würden Studenten, Universitäten aber auch der
Forschungsstandort Österreich profitieren!", zeigt sich der
GZÖ-Bundesobmann überzeugt. Das Wissenschaftsministerium, aber auch
die Universitäten selbst sollten laut Pommer-Gutschy verstärkt um
private Mittel werben. "Eigene Kommissionen welche direkt den
Rektoren unterstehen, könnten Sponsoringprogramme und Anreize für
Konzerne und wohlhabende Einzelpersonen entwickeln.", so
Pommer-Gutschy.
Neben dem Ausbau des privaten Sponsorings spricht sich Pommer-Gutschy
auch für die Wiedereinführung von Studienbeiträgen aus: "Was spricht
gegen Studiengebühren mit einem treffsicheren Stipendiensystem? Alle
Beteiligten mögen in dieser Debatte endlich die ideologischen
Scheuklappen ablegen!", fordert GR Marc Pommer-Gutschy abschließend.
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