- 11.09.2012, 14:43:45
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OECD-Studie spricht für SPÖ-Bildungspolitik
SPÖ-Klubvorsitzende Jahn: "Studie bestätigt den richtigen Weg von Bundesministerin Schmied"
Utl.: SPÖ-Klubvorsitzende Jahn: "Studie bestätigt den richtigen Weg
von Bundesministerin Schmied"=
Linz (OTS) - SPÖ-Klubvorsitzende und Bildungssprecherin Gertraud Jahn
sieht mit der heute präsentierten OECD-Studie "Bildung auf einen
Blick" den Kurs von Bundesministerin Schmied bestätigt. "Die
negativen Vorhersagen über den angeblichen Inhalt des Berichtes haben
sich ganz und gar nicht erfüllt. Ich sehe die gute Arbeit von
Ministerin Schmied und die Richtigkeit unserer gemeinsamen
bildungspolitischen Ziele bestätigt. Wenn die OECD zu Recht die hohe
Erblichkeit von Bildung kritisiert, dann ist die Gemeinsame Schule
der 6-14-Jährigen genau das richtige Mittel dagegen. Die Neue
Mittelschule ist der erste Schritt und hat sich bewährt. Die
AHS-Reife der SchülerInnen ist nach dem ersten Schuljahr um 10% höher
als in der Hauptschule", so Jahn. Kritik an zu teuren Schulplätzen
wegen der hohen Schuldichte im Pflichtschulbereich lässt die
Bildungssprecherin aus guten Gründen nicht gelten. Mit ausreichend
Verwaltungspersonal an den Schulen, können LehrerInnen zudem mehr
Stunden in den Klassenzimmern verbringen.
Viel Negatives war über Österreichs Bildungssystem bereits im Vorfeld
der Präsentation der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" zu hören,
was sich für SPÖ-Klubobfrau Gertraud Jahn in keiner Weise
bewahrheitet hat. "Unterrichtsministerin Claudia Schmied sind mit der
Etablierung der Neuen Mittelschule (NMS) erste Erfolge gegen die
starke Erblichkeit von Bildung gelungen. Nach einem Jahr NMS ist der
Anteil der AHS-reifen SchülerInnen um 10% höher als an den
Hauptschulen. Das ist der erste Schritt, das Ziel ist die Gemeinsame
Schule der 6-14-Jährigen. Diese Schulform wird das Problem
grundlegend lösen und noch mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen", ist
Jahn überzeugt. Die bildungspolitischen Ziele der SPÖ haben sich
somit wieder einmal als richtig erwiesen.
Die hohen Bildungskosten pro SchülerIn liegen unter anderem an der
dichten Schulinfrastruktur in Österreich. "Diese Ausgaben sind im
Sinne der SchülerInnen und Familien bewusst so gewollt. Ein
entsprechendes Netz an Pflichtschulen ermöglicht auch am Land ein
Bildungsangebot vor Ort, dort wo es gebraucht wird. Das erspart den
Kindern belastendes Auspendeln und sichert die Lebensqualität der
Bevölkerung", erklärt Jahn.
Die Kritik der OECD wonach Österreichs LehrerInnen vergleichsweise
wenig Zeit in den Klassenzimmern verbringen würden, hat für Jahn
ebenfalls plausible Gründe. "An unseren Schulen gibt es
vergleichsweise wenig Verwaltungsbedienstete, die den LehrerInnen
organisatorische Tätigkeiten abnehmen. Im Zuge der
Lehrerdienstrechtsverhandlungen ist es wichtig, dass es zu einer
Entlastung der Lehrkräfte im Verwaltungsbereich kommt. Das ermöglicht
ihnen, mehr Stunden bei den SchülerInnen zu verbringen", so Jahn
abschließend.
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