• 11.09.2012, 13:41:05
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Ulrike Schwarz, Verkehrssprecherin der Grünen OÖ: Regionalbahnen nur mit Ende der Kaputt-Spar-Politik des Bundes "fit für die Zukunft"

Wenn Bures Regionalbahnen wirklich "fit für die Zukunft" machen will, muss das das Ende einer jahrzehntelangen Kaputt-Spar-Politik sein!

Utl.: Wenn Bures Regionalbahnen wirklich "fit für die Zukunft"
machen will, muss das das Ende einer jahrzehntelangen
Kaputt-Spar-Politik sein!=

Linz (OTS) - Rückenwind bekommen die Grünen OÖ nun von vida, der AK,
dem Klimabündnis Österreich, dem VCÖ, dem Institut für Ökologische
Stadtentwicklung, der Fahrgastinitiative probahn sowie weiteren
Verkehrsinitiativen: Sie alle haben heute die Resolution für
attraktive Regionalbahnen unterzeichnet und damit im Zuge der
anstehenden Regionalbahn-Übernahme-Verhandlungen in Oberösterreich
den Druck auf die Verkehrsministerin erhöht.

"Wir freuen uns über jede Unterstützung. Wir kämpfen seit Jahren
vehement für eine Attraktivierung und Modernisierung der OÖ.
Regionalbahnen. Im Zuge der anstehenden Übernahme-Verhandlungen haben
wir in den Regionen Oberösterreichs bereits unseren Schwerpunkt
"Schnell auf Schiene - Jetzt Regionalbahnen modernisieren!"
gestartet, um alle Menschen dazu zu bewegen, sich vehement für den
Erhalt und den Ausbau ihrer Regionalbahnstrecken stark zu machen. Es
ist jetzt höchst an der Zeit, beim Bund und bei der ÖBB Druck zu
machen und eine rasche Modernisierung der Regionalbahnen
einzufordern", so die Grüne stv. Klubobfrau und Verkehrssprecherin
Ulrike Schwarz.

Dass das BMVIT heute in einer Aussendung darauf verweist, die
"Regionalbahnen "fit für die Zukunft" machen und "gemeinsam mit den
Regionen" weiterentwickeln zu wollen, nimmt Schwarz gerne auf: "Bis
heute haben wir eher eine Kaputtspar-Politik des Bundes erlebt:
Jahrzehntelang wurde die Schienen- und Streckeninfrastruktur von ÖBB
und Bund vernachlässigt und heruntergewirtschaftet. Beispiele dafür
gibt es genug: Dutzende Regionalzüge wurden in den letzten Jahren
eingestellt, in Summe wurden hunderttausende Regionalbahnkilometer
allein seitens der ÖBB bei den Fahrplanänderungen 2011 gestrichen.
Hinzu kommt der Kahlschlag bei der Fernverkehrsverbindung Linz-Graz,
unzumutbar langsame Geschwindigkeiten im oberen Teil der
Mühlkreisbahn, etliche Langsamfahrstellen auf den OÖ.
Regionalbahnstrecken und auf die lange Bank geschobene Sanierungs-
und Ausbauprojekte".

"Wir nehmen die Aussagen des BMVIT aber beim Wort: Wichtig ist, dass
alle Bundesländer ihre ökonomische Verantwortung für die
Mobiltätsversorgung mit einer regionalen, ökologisch und
volkswirtschaftlich sinnvollen Verkehrsinfrastruktur übernehmen
können und dafür auch die nötigen höheren Mitteln erhalten. Im Zuge
der Verhandlungen muss es also zu einem seriösen und fairen
Übernahmeangebot mit entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen
kommen. Alles andere wäre nur ein Fortsetzen einer ruinösen
Verkehrspolitik und einem steten Aushungern des ländlichen Raums", so
Schwarz.

Link zur Grünen Kampagne: http://ooe.gruene.at/schnellaufschiene/

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