- 11.09.2012, 09:12:04
- /
- OTS0037 OTW0037
Lopatka als neuer Staatssekretär im Außenministerium angelobt
Wien (OTS) - Dr. Reinhold Lopatka (ÖVP) wurde heute von
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zum Staatssekretär des
Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten
angelobt.
Der gebürtige Steirer Reinhold Lopatka wird damit zum dritten Mal
in der Funktion eines Staatssekretärs Mitglied der Bundesregierung.
Er tritt die Nachfolge von Dr. Wolfgang Waldner im österreichischen
Außenministerium an und wird laut Bestellungsdekret in seiner Arbeit
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger in allen außen-
und europapolitischen Agenden unterstützen.
Lopatka greift dabei auf Jahre der politischen Expertise im In-
und Ausland zurück. Sowohl als außenpolitischer Sprecher der ÖVP, als
auch als Staatssekretär des Finanzministeriums, als Staatssekretär
für Sport und auch als Nationalratsabgeordneter und außenpolitischer
Sprecher der ÖVP stellte er regelmäßig seine tiefe europäische
Überzeugung unter Beweis.
Bereits kurz nach seiner Bestellung kündigte der passionierte
Sportler und Marathonläufer an, neben den außenpolitischen Agenden
den Schwerpunkt seiner Arbeit vor allem auf die Europäische Union zu
legen. Er traf bereits in der letzten Woche mit EU Kommissar Hahn und
österreichischen Europaparlamentariern in Brüssel zusammen.
"Einerseits werde ich bei zahlreichen EU Verhandlungen in Brüssel
Österreichs Interessen vertreten und mich maßgeblich in den
Verhandlungen zum zukünftigen Budget der EU - dem sogenannten
mehrjährigen europäischen Finanzrahmen für 2014-2020 - einbringen.
Andererseits ist es mir ein persönliches Anliegen den
Österreicherinnen und Österreichern als Ansprechpartner in allen
Fragen zur EU direkt Rede und Antwort zu stehen", so der
Staatssekretär am Rande seiner Angelobung.
"Gerade in Zeiten wie diesen, in denen viele Vorurteile und
Falschmeldungen über die EU die Menschen verunsichern, die Krise die
Medien dominiert und die Ängste der Mitbürgerinnen und Mitbürger
ausgenutzt werden, möchte ich durch meine Arbeit einen Kontrapunkt
setzen. Ich will durch meine Arbeit überzeugen und deutlich machen,
dass wir, und vor allem unsere Kinder, in einer starken EU und in
einer gefestigten Währungsunion die besten Perspektiven für die
Zukunft haben", so der Staatssekretär, der selbst Vater von drei
Söhnen ist.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






