• 10.09.2012, 11:00:40
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Öffentlicher Verkehr ist für PendlerInnen am sichersten

Neue AKNÖ-Studie über die Sicherheit der Arbeitswege

Utl.: Neue AKNÖ-Studie über die Sicherheit der Arbeitswege=

Wien (OTS) - Der Großteil der TagespendlerInnen in Niederösterreich
benützt den PKW. Obwohl die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten
Personen von 2002 bis 2010 um 42 Prozent abgenommen hat, sank die
Anzahl der im Straßenverkehr getöteten PendlerInnen nur um knapp ein
Viertel. Vor allem Zweiradnutzer sind besonders gefährdet. Am
sichersten sind PendlerInnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln
unterwegs. Daher sollte der öffentliche Verkehr ausgebaut und die
Verkehrswege sicherer werden.

Die AKNÖ befasst sich regelmäßig mit der Situation der PendlerInnen
in Niederösterreich. "Nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen ist in
Niederösterreich in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen, sondern
auch der durchschnittlich zurück zu legende Arbeitsweg ist länger
geworden", sagt AKNÖ-Verkehrsexperte Thomas Kronister. In einer
aktuellen Studie hat die AKNÖ nun untersucht, wie es um
Gefährlichkeit dieser Arbeitswege steht.

Wegunfälle der NÖ-PendlerInnen
"Obwohl die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Personen von 2002
bis 2010 um 42 Prozent abgenommen hat, sank die Anzahl der im
Straßenverkehr getöteten PendlerInnen nur um knapp ein Viertel", sagt
Thomas Kronister. Die Gefährlichkeit des Arbeitsweges bestätigt auch
die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt: Es gab 2009/2010 1887
Wegunfälle von niederösterreichischen Erwerbstätigen; 28 PendlerInnen
erlitten tödliche Verletzungen. 60 Prozent der Unfälle ereigneten
sich dabei auf dem Weg zum Arbeitsort. Rund 58 Prozent sind mit dem
PKW verunglückt; rund 19 Prozent mit dem motorisierten Zweirad, etwa
11 Prozent mit dem Fahrrad, etwa 4 Prozent zu Fuß. Weniger als ein
Prozent verunglückte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. "Wenn man das
Unfallrisiko mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vergleicht, dann
ergibt sich: FußgängerInnen haben das 7-fache, PKW-BenützerInnen das
25-fache, RadfahrInnen das 55-fache und Motorrad- und
MopedlenkerInnen das 235-fache Unfallrisiko", erläutert der
AKNÖ-Verkehrsexperte.

Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsweg
"Da öffentliche Verkehrsmittel am sichersten sind, sollte der Zugang
zum öffentlichen Linienverkehr durch einen entsprechenden Ausbau
verbessert und die Tarife für PendlerInnen attraktiver gestaltet
werden. Die Pendlerpauschale sollte so umgestaltet werden, dass die
Nutzung des öffentlichen Verkehrs gefördert wird", fordert
AKNÖ-Präsident Hermann Haneder.
"Für kürzere Strecken sind der Fußweg und die Radbenutzung die beste
Lösung. Um die Sicherheit dieser Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, sind
Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur notwendig", so der
AKNÖ-Präsident.

Die Studie zur "Sicherheit der Arbeitswege" finden Sie auf der
Website der AKNÖ:
http://noe.arbeiterkammer.at/broschueren

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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