• 10.09.2012, 10:35:34
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ÖAMTC: Einsatzreicher Sommer für Schutzbrief-Nothilfe und Pannenhilfe

Über 850 Krankenrücktransporte und 2.600 Rückholungen von defekten Fahrzeugen

Utl.: Über 850 Krankenrücktransporte und 2.600 Rückholungen von
defekten Fahrzeugen=

Wien (OTS) - Für die Teams der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe und der
ÖAMTC-Pannenhilfe ist der Sommer eine besonders arbeitsintensive
Zeit. Auch in diesem Jahr hatten die Gelben Engel alle Hände voll zu
tun. Von 1. Juni bis 7. September verzeichnete die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe 55.518 Anrufe. Der einsatzstärkste Monat
war der August mit knapp über 20.000 Anrufen. "In einem
durchschnittlichen Monat verzeichnen wir normalerweise etwa 8.500
Anrufe", berichtet Michael Tagunoff, Leiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Für 852 verletzte oder erkrankte Personen organisierte der Club
den Heimtransport nach Österreich. Der Club kümmerte sich auch um die
Fahrzeuge der Patienten, wenn diese nicht mehr selbst nachhause
gefahren werden konnten. Der ÖAMTC-Schutzbrief deckt außerdem auch
Abschleppungen oder Pannenhilfe im Ausland ab. Der Club kümmert sich
auch um den Versand von Ersatzteilen. Wenn das Fahrzeug im Urlaubsort
streikt, organisiert der ÖAMTC die Heimreise für die Mitglieder. Auch
der Rücktransport des defekten Fahrzeuges über weite Distanzen wird
vom Club übernommen. 2.600 Mal wurde dieses Service in Anspruch
genommen. Am häufigsten wurde die Hilfe des Clubs während des Sommers
in Österreich benötigt, gefolgt von Italien, Deutschland und
Kroatien.

Wie rasch ein Urlaub ein dramatisches Ende nehmen kann, zeigen
folgende Fälle:

Ein 40-jähriger Wiener wurde beim Joggen in Udine (Italien) von
einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Club brachte ihn mit
einem Intensivmobil ins Heimatkrankenhaus.

Nach einem schweren Radunfall wurde eine 30-jährige
Oberösterreicherin mit einem Ambulanzflugzeug des ÖAMTC von
Fuerteventura (Spanien) in das Heimatkrankenhaus nach Vöcklabruck
gebracht.

Beim Golfspielen in Madeira (Portugal) brach ein 69-jähriger
Niederösterreicher plötzlich zusammen. Auch er wurde vom Club mit
einem Ambulanzflugzeug zur Weiterbehandlung nach Österreich geflogen.

Bei einem Spaziergang stürzte eine 56-jährige Steirerin in
Frankreich so unglücklich, dass sie sich einen Bruch des Ellbogens
und Handgelenks zuzog. Der Club organisierte einen Linienflug und
entsandte einen Sanitäter als Flugbegleitung.

Alleine für diese vier Rückholtransporte entstanden Kosten in der
Höhe von 51.280 Euro. Da alle Mitglieder über einen gültigen
Schutzbrief verfügten, sind die Hilfeleistung, die gesamten
Transportkosten sowie auch die Krankenhauskosten im Ausland zu 100
Prozent abgedeckt. Weitere Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief und
seinen Leistungen findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

Pannenhilfe hatte Einsatzhoch im Juli - 123.400
Sommer-Einsätze gesamt

Auch die ÖAMTC-Pannenfahrer hatten viel zu tun. 123.400
Pannenhilfen wurden im Zeitraum 1. Juni bis 7. September
österreichweit geleistet. "Normalerweise gibt es etwa 1.600 Einsätze
pro Tag. In den Sommermonaten waren es bis zu 2.100", sagt Gerhard
Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Am meisten zu tun gab es im Juli. 57.219 Mal mussten die Gelben
Engel in diesem Monat ausrücken. Die meisten Juli-Einsätze gab es in
der Bundeshauptstadt (12.387), wo während der Sommermonate auch
insgesamt die meisten Einsätze verzeichnet wurden (37.718). Es folgen
die Bundesländer Niederösterreich (31.039 Einsätze), Oberösterreich
(18.082), Steiermark (17.355), Tirol (13.465), Kärnten (11.286),
Salzburg (7.796), Vorarlberg (4.214) und Burgenland (3.638).

Die häufigsten Pannengründe: leere Batterien, Startprobleme,
Reifenschäden und Schwierigkeiten mit dem Motormanagement.

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