• 08.09.2012, 15:11:16
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Cap: Profiheer und bezahltes freiwilliges Sozialjahr gehen einher

Wien (OTS/SK) - Bezüglich der Aussagen Mikl-Leitners in der Ö1
Sendung "Journal zu Gast" hat SPÖ-Klubobmann Josef Cap heute,
Samstag, die Vorzüge eines Profiheeres und eines bezahlten
freiwilligen Sozialjahres betont. "Der Zivildienst ist in seiner
jetzigen Form mangelhaft. Dadurch, dass im freiwilligen Sozialjahr
motivierte und bezahlte Personen nur entsprechend ihrer Ausbildung
eingesetzt werden, professionalisieren wir den sozialen Dienst und
heben die Qualität für jene, die ihn beanspruchen müssen", so Cap am
Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Dass junge Menschen die Wahl haben sich freiwillig für ein bezahltes
Sozialjahr zu entscheiden, ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass
diese sich auch im Anschluss ehrenamtlich engagieren", erklärt Cap.
Die Befürchtung, dass die Ehrenamtlichkeit durch die Einführung eines
Profiheeres abnehme, kann Cap nicht nachvollziehen: "Die
ehrenamtliche Tätigkeit ist ein wichtiger auf Freiwilligkeit
basierender Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Der mit der Wehrpflicht
einhergehende Zivildienst ist jedoch eine Verpflichtung für
Jugendliche - das sind zwei komplett verschiedene Dinge. Wir sollten
Menschen motivieren sich für den sozialen Dienst zu entscheiden und
das bezahlte Sozialjahr tut das."

Auch die gestrige Aussage von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela
Merkel, dass ihr Bundesfreiwilligendienst hervorragend funktioniert,
sieht Cap als eine Bestätigung des SPÖ-Kurses: "Ich bin davon
überzeugt, dass in Österreich viele Menschen ein bezahltes
freiwilliges Sozialjahr antreten werden." Viele Menschen können
dadurch in einem selbst gewählten Berufsfeld Erfahrungen sammeln und
sich daraufhin ehrenamtlich engagieren, so Cap. Darin, dass das
Modell eines Sozialjahres nicht nur für Jugendliche offensteht,
erkennt Cap einen großen Vorteil: "Das Sozialjahr ermöglicht es auch
älteren interessierten Menschen sowie Frauen einfach in diesen
Bereich einzusteigen."

Weiters unterstreicht Cap erneut die Wichtigkeit des Profiheeres:
"Die neuen Aufgaben des Heeres erfordern Spezialistinnen und
Spezialisten und professionelle Einsatzkräfte. Eine Profi-Miliz, die
für Katastrophensituationen verpflichtend zur Verfügung stehen,
garantiert bestmögliche Hilfseinsätze." (Schluss) ok/mo

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