- 07.09.2012, 11:55:44
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REWE International AG setzt mit Nachhaltigen Wochen wichtige Akzente und stellt das Thema "Gesünder leben" in den Mittelpunkt

Wien (OTS) - REWE International AG, Österreichs größter Lebensmittel-
und Drogeriefachhändler, stellt ab heute mehr als zwei Wochen lang
seine umfassenden Nachhaltigkeitsaktivitäten in den öffentlichen
Fokus. Im Zuge der Nachhaltigen Wochen dreht sich bei den
Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG alles um die Themen
Grüne Produkte, Energie/Klima und Umwelt, MitarbeiterInnen und
Gesellschaftliches Engagement. Ein Schwerpunktthema der diesjährigen
Nachhaltigen Wochen lautet: Gemeinsam gesünder leben. Eine aktuelle
Großstudie der Karmasin Motivforschung zeigt, dass das Wissen zum
Thema gesunde Lebensweise unter den ÖsterreicherInnen als
durchschnittlich bezeichnet werden kann. Vermehrt sind Informationen
über regionale Lebensmittel und gesundes Kochen wie auch Ernähren
gewünscht.
Von 5. bis 22. September 2012 steht die REWE International AG
wieder ganz im Zeichen der Nachhaltigen Wochen. Erster Höhepunkt ist
dabei das Stakeholderforum, das heute in der Aula der Wissenschaften
über die Bühne geht. Gemeinsam mit nachhaltig agierenden Partnern aus
der Industrie und mit internationalen Experten, NGOs und KundInnen
diskutiert die REWE Group die verschiedenen Aspekte der vielfältigen
Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens. So konnte die REWE Group
unter anderem Ernst Ulrich von Weizsäcker, einen der wichtigsten
Vordenker der deutschen Umweltbewegung, und die bekannte
österreichische Sozialmedizinerin Anita Rieder für das
Stakeholderforum gewinnen. Weizsäcker betont in seinem Statement,
dass beim gesellschaftlichen Umdenkprozess den Unternehmen eine
wichtige Rolle zukommt: "Nachhaltige Botschaften werden vor allem
über Produkte transportiert. Die REWE International AG leistete
bereits in den 90er-Jahren mit ihrer Bio-Marke Ja! Natürlich wichtige
Pionierarbeit." Und Anita Rieder ergänzt: "Nachhaltiges Handeln im
Lebensmittelhandel bedeutet auch, dass man versucht, gesunde
Ernährung in der Bevölkerung noch populärer zu machen. Dieses Ziel
kann nur erreicht werden, wenn gesunde Produkte gut schmecken und
auch leistbar sind. Es gibt aber auch Grenzen, was ein Supermarkt für
die Gesundheit leisten kann. Das gemeinsame Kochen, soziale
Kompetenzen der Familie, Präventionsmaßnahmen,
Bewegung mit Kindern und Jugendlichen und das Lernen, wie man mit
Lebensmitteln umgeht, kann der Handel klarerweise nicht ersetzen."
Für Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE International AG, ist
Nachhaltigkeit eines der zentralen Themen für die künftige
Entwicklung des Unternehmens: "Mit unserem Nachhaltigkeitsprogramm
haben wir einen sehr guten Weg eingeschlagen. Dennoch ruhen wir uns
auf dem Erreichten nicht aus, sondern halten Ausschau nach neuen
Ansätzen, neuen Denkanstößen und neuen Strategien. Das erweiterte
Stakeholderforum liefert uns heuer in Sachen Nachhaltigkeit wichtige
Kritik und wertvolle Dialoge wie auch Impulse von außen. Denn wir
haben die Chance und auch die Verantwortung, durch unsere neun
Millionen Kundenkontakte pro Woche, Nachhaltigkeit und gesunde
Ernährung unmittelbar den Kunden nahe zu bringen." Hensel betont vor
allem, dass eine überzeugende Nachhaltigkeitsstrategie nur dann
wirksam sein kann, wenn alle Partner an einem Strang ziehen: "Für uns
heißt das, dass wir in Zukunft noch stärker unsere Partner aus der
Industrie und der Landwirtschaft, Experten, NGOs,
Interessensvertreter, Politiker und vor allem aber auch unsere
KundInnen an Bord holen wollen", so Hensel.
Gemeinsam gesünder leben, Qualität wichtiger als Preis
Um die Kundenbedürfnisse in Sachen nachhaltige Produkte künftig
noch stärker bedienen zu können, hat die REWE International AG beim
renommierten Institut Karmasin Motivforschung eine Großstudie zum
Thema "So gesund is(s)t Österreich" in Auftrag gegeben. Die
Ergebnisse, die heute im Rahmen des Stakeholderforums präsentiert
wurden, zeigen, dass es in Österreich in Sachen Nachhaltigkeit und
gesunde Ernährung durchaus noch Potenzial nach oben gibt. "25% haben
sich oft bis sehr oft Vorsätze zu gesundem Ernährungsverhalten
gemacht. Mehr als die Hälfte davon konnte diese nicht länger als
einen Monat einhalten. Durchschnittlich investieren die Österreicher
nur knapp 49 Minuten pro Tag in eine gesunde Lebensweise.
Offensichtlich gehen Wunsch und Wirklichkeit hier weit auseinander",
so Sophie Karmasin. Für 43% der Befragten ist Bequemlichkeit der
Grund, warum nicht mehr für die Gesundheit unternommen wird. 33%
geben an, zu wenig Zeit für einen gesunden Lebenswandel zu haben.
Unterschiedliche Botschaften senden die KonsumentInnen beim Thema
Lebensmittelpreise aus. Gesundheit, Genuss und Bio-Lebensmittel sind
laut der Studie beim Einkauf zwar wichtiger als der Preis, dennoch
gibt ein Fünftel der Befragten an, dass eine niedrigere
Preisgestaltung dabei helfen würde sich gesünder zu ernähren. "Preis
und hohe Qualität erzeugen seit jeher das komplexe Spannungsfeld, in
dem wir uns als Lebensmittelhändler bewegen", so Frank Hensel. Der
Vorstandsvorsitzende der REWE International AG betont aber, dass
gesunde Ernährung keine Frage des Geldes sei: "Bereits heute kann
sich jede Österreicherin und jeder Österreicher eine gesunde
Ernährung leisten. Die Qualität der Produkte hat sich in den
vergangen Jahrzehnten dramatisch verbessert."
Nachholbedarf in Sachen Information beim Thema Nachhaltigkeit
Fast die Hälfte der Österreicher (47%) meint, in den letzten
Jahren eine Veränderung ihres Wissenstandes zum Thema Gesundheit
bemerkt zu haben. Vermehrtes Wissen in den Bereichen regionale
Lebensmittel (28%), gesund Kochen/Ernähren (25%) und Bausteine des
Körpers wie zum Beispiel Vitamine und Ballaststoffe (23%) wird
gewünscht. Zudem geben gerade mal 38% der Österreicher an, dass sie
gut oder sehr gut über Nachhaltigkeit Bescheid wissen. "Die
Ergebnisse zeigen, dass wir gerade bei der Information über die
Nachhaltigkeit und die gesunde Ernährung einen großen Nachholbedarf
haben. Die Nachhaltigen Wochen sind hier ein wichtiger Schritt,
gerade weil dem Thema in den Filialen und den Flugblättern viel Platz
eingeräumt wird", so das Fazit von Frank Hensel.
Das Thema Gesundheit steht auch im Fokus der Bio-Eigenmarke Ja!
Natürlich. Um das Bewusstsein für eine gesündere, genussvolle,
abwechslungsreiche und auch biologische Ernährung für Kinder zu
stärken, startet Ja! Natürlich zum Schulanfang eine umfassende
TV-Kampagne, die von vielfältigen Maßnahmen begleitet wird wie etwa
ein Bio-Rezeptwettbewerb für Hobby-Köche oder eine Jausenapfel-Aktion
an Österreichs Schulen.
Wesentliche Fortschritte konnte REWE International AG in den
vergangenen Jahren neben der weiteren Forcierung von regionalen
Produkten, Bio-Produkten und des Nachhaltigkeits-Labels PRO PLANET
unter anderem in folgenden Bereichen erzielen: Green Packaging,
Tierschutz, Eigenenergieversorgung und Energieeffizienz. So hat man
sich zum Beispiel dem ambitionierten REWE Group Ziel, bis 2015 die
spezifischen Treibhausgasemissionen gegenüber dem Vergleichsjahr 2006
um 30 Prozent zu reduzieren, rasch genähert. "In allen vier Säulen
unserer Nachhaltigkeitsstrategie - Grüne Produkte, Energie/Klima und
Umwelt, Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement - konnten
wichtige Schritte gesetzt werden. Aber darauf wollen wir uns nicht
ausruhen. Die Anregungen des Stakeholdeforums sind für uns wertvoller
Input, um unsere Nachhaltigkeitsinitiative voran zu treiben", so
Frank Hensel.
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