• 06.09.2012, 15:12:24
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Hochschulkonferenz - Karlheinz Töchterle: Arbeitsgruppe zur sozialen Absicherung von Studierenden nimmt Arbeit auf

Dritte Arbeitssitzung der Österreichischen Hochschulkonferenz - auch Arbeitsgruppe betreffend Durchlässigkeit - Positionspapier als gemeinsame Basis wird erarbeitet

Utl.: Dritte Arbeitssitzung der Österreichischen Hochschulkonferenz
- auch Arbeitsgruppe betreffend Durchlässigkeit -
Positionspapier als gemeinsame Basis wird erarbeitet=

Wien (OTS) - Die Mitglieder der Österreichischen Hochschulkonferenz
haben sich heute zu ihrer dritten Arbeitssitzung getroffen. Dabei
wurden jene beiden bei der letzten Sitzung definierten Arbeitsgruppen
mit Leben erfüllt: "Zeitplan und Ziele stehen. Bis Jahresende sollen
zur Verbesserung der sozialen Absicherung von Studierenden sowie zur
Durchlässigkeit im tertiären Sektor entsprechende Ergebnisse
vorliegen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle. Generell unterstrich der Minister die gegenseitige
Wertschätzung innerhalb der Hochschulkonferenz: "Das Vertrauen wächst
durch den sachlichen Diskurs."

Beide Arbeitsgruppen haben den Auftrag, problematische Sachverhalte
und deren Hintergründe zu beleuchten und darauf aufbauend umsetzbare
praxisnahe Vorschläge zu erarbeiten. Erste Ergebnisse werden Ende des
Jahres erwartet. Die Arbeitsgruppe zur sozialen Absicherung soll
darüber hinaus auch langfristige Maßnahmen erarbeiten, diese sollen
bis Herbst 2013 vorliegen. "Die soziale Absicherung der Studierenden
ist allen Mitgliedern der Hochschulkonferenz ein wichtiges Anliegen,
dem werden wir mit diesem Fokus gerecht. Dasselbe gilt für die
wechselseitige Durchlässigkeit zwischen und innerhalb der
Fachhochschulen und Universitäten." Gemeinsame Basis für die Aufträge
der Arbeitsgruppen wird das "Positionspapier der Hochschulkonferenz
zum Bildungsauftrag des österreichischen Hochschulsektors"
darstellen, das sich derzeit in Feinabstimmung befindet. "Für die
Detailarbeit brauchen wir eine gemeinsame Basis, die von allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern als solche anerkannt wird und
Grundsätze außer Streit stellt", erläutert der Minister das Ziel
dieses Positionspapiers.

Die unter anderem von der Expertengruppe zum Hochschulplan empfohlene
Österreichische Hochschulkonferenz wurde Anfang Mai als beratendes
Gremium eingerichtet. Ziel ist es, den österreichischen Hochschulraum
gesamtheitlich weiterzuentwickeln und in der Hochschulkonferenz die
dafür notwendigen gemeinsamen Ziele und Leitlinien sowie eine
österreichweite Koordinierung zu verfolgen. Mitglieder der Kerngruppe
sind Minister Töchterle, uniko-Präsident Rektor Dr. Heinrich
Schmidinger, uniko-Vizepräsident Rektor Dr. Gerald Bast,
FHK-Präsident Geschäftsführer Dr. Helmut Holzinger, FHK-Vizepräsident
Rektor Dr. Fritz Schmöllebeck, Senatsvorsitzenden-Sprecher Dr. Helmut
Fuchs, Dr. Margret Wintermantel (Wissenschaftsrat), ÖH-Vorsitzender
Martin Schott und BMWF-Generalsekretär Mag. Friedrich Faulhammer.

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