• 06.09.2012, 11:13:34
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Städtebund: Frauen sind Thema der aktuellen Österreichischen Gemeinde-Zeitung (ÖGZ)

Wien (OTS) - Kaum jemand verneint den Wunsch nach Chancengleichheit
zwischen Mann und Frau in unserer Gesellschaft. Betrachtet man die
Bemühungen der Frauenpolitik der vergangenen 20 Jahre so hat sich
Vieles zum Positiven verändert, doch eine ausgewogene Balance
zwischen den Geschlechtern ist noch nicht gelungen.

In der aktuellen Ausgabe der ÖGZ rückt die unterschiedliche Aspekte
der Frauenpolitik ins Rampenlicht und gibt Denkanstöße zu
gesellschaftlichen Themen. Erschreckend ist die Tatsache, dass Frauen
immer noch im Durchschnitt 25,3 Prozent weniger verdienen als Männer.
Zudem die weibliche Teilzeitbeschäftigung aufgrund von
Kinderbetreuung oder Betreuung von Angehörigen zunimmt: Laut OECD ist
sie von 10,8 Prozent (1997) auf 19 Prozent im Jahr 2010 gestiegen.

Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet, ist die weibliche
Landflucht. Junge Frauen zieht es aufgrund von besseren Jobchancen,
Schulen oder Ausbildungsmöglichkeiten in die Ballungszentren. Für
ländliche Orte bedeutet diese Tendenz nichts Gutes. Und gerade
deshalb muss Kommunalpolitik auch Frauenpolitik sein.

Der Österreichische Städtebund befasst sich seit einigen Jahren mit
dem Thema Frauen und hat dafür einen eigenen Ausschuss initiiert, der
zwei Mal jährlich unter dem Vorsitz von Wiens Frauenstadträtin Sandra
Frauenberger tagt. Ziel ist es, die Situation der Frauen unmittelbar
vor Ort zu verbessern. Erfahrungsaustausch und gemeinsame Aktionen,
wie Pfeifkonzerte gegen Gewalt an Frauen, Aktionen zum Equal Pay Day
und gemeinsam erarbeitete Resolutionen machen den Frauenausschuss zu
einer wichtigen Plattform für kommunale Frauenpolitik.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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