- 06.09.2012, 11:00:45
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Zivildienst: Bundesregierung muss gemeinsam an einer Lösung arbeiten
Diakonie fordert: Modelle für die Zukunft mit und ohne Zivildienst jetzt vorlegen!
Utl.: Diakonie fordert: Modelle für die Zukunft mit und ohne
Zivildienst jetzt vorlegen!=
Wien (OTS) - Die Diakonie Österreich ruft die Bundesregierung auf,
zur Abstimmung über die Zukunft der Wehrpflicht gemeinsam an einer
Lösung für den Sozialbereich zu arbeiten. "Wer den Mut und die Kraft
hat, gemeinsam das Volk zur Entscheidung über die Wehrpflicht zu
rufen, der muss auch den Mut und die Kraft aufbringen, gemeinsam
Lösungsvorschläge für den Sozialbereich vorzulegen", so Michael
Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.
Je nachdem wie die Volksbefragung ausgeht, braucht es einen
abgestimmten Plan. Menschen mit Pflegebedarf oder mit Behinderungen
haben sich die Volksbefragung nicht ausgesucht. Es wäre
verantwortungslos, ohne gemeinsamen Plan für die sozialen Dienste in
die Abstimmung zu gehen.
Anlässlich der beiden Termine morgen im Innenministerium sowie
kommenden Donnerstag im Sozialministerium ruft die Diakonie
Österreich ÖVP und SPÖ auf, die Ausarbeitung eines tragfähigen
Modells für die sozialen Dienste aus dem Parteienstreit
herauszuhalten. "Wir wollen nicht für Parteiengezänk
instrumentalisiert werden. Die Menschen erwarten sich zurecht
tragfähige Lösungsmodelle für den sozialen Sektor - mit oder ohne
Zivildienst," so Chalupka abschließend.
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