ÖH Salzburg zum Ende der Inskriptionsfrist: Deutlicher Einbruch der Neuinskriptionen zu erwarten!

Am letzten Tag der nunmehr verkürzten Inskriptionsfrist liegt die Zahl der bisher neu gemeldeten Studierenden deutlich unter den Zahlen der Vorjahre.

Salzburg (OTS) - Mit dem heutigen 5. September endet die reguläre Inskriptionsfrist an der Universität Salzburg. Bisher sind lediglich 1270 erstzugelassene Studierende zu verzeichnen, deutlich weniger als im Vorjahr, als sich insgesamt 2244 StudienneuanfängerInnen an der Uni Salzburg eingeschrieben haben.

"Obwohl in den kommenden Tagen und Wochen aufgrund der Ausnahmebestimmungen noch einige Inskriptionen zu erwarten sind, zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Zahl der Studierenden an der Universität Salzburg weiter sinken wird", prognostiziert Simon Hofbauer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Neuinskriptionen sind seit dem Wintersemester 2009/10 kontinuierlich rückläufig. Trotz diesem Negativ-Trend Zugangsbeschränkungen zu fordern ist kontraproduktiv und verkennt die eigentlichen Probleme der Universität", so Hofbauer weiter.

"Es ist jetzt Aufgabe der politisch Verantwortlichen, Lösungen für den beschämenden Zustand der Universitäten zu finden", fordert Susanne Karrer, vom ÖH Vorsitzteam. "Studieren wird aufgrund der miserablen Studienbedingungen und der prekären Lage der Studierenden immer unattraktiver. Österreichs AkademikerInnenquote ist schon jetzt eine der niedrigsten im gesamten OECD-Raum, bald werden wir noch weiter abgeschlagen sein", warnt Karrer.

"Anstatt über unsinnige planwirtschaftliche Beschränkungsmodelle zu diskutieren, müssen die Ausgaben für den Hochschulsektor endlich auf 2% des BIP angehoben werden", mahnt Daniel Winter vom ÖH-Vorsitzteam. ""Mit einer echten zusätzlichen Hochschulmilliarde, welche die Universitäten jährlich bräuchten, ließen sich das Betreuungsverhältnis, sowie die Qualität der Lehre und Forschung rasch an ein international übliches Niveau heranführen. Die Rücknahme der Loipersdorfer-Sozialkürzungen, sowie die Einführung sozial treffsicherer Stipendien sind ebenfalls unerlässlich für die Herstellung akzeptabler Studienbedingungen", schließt Winter.

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