- 05.09.2012, 12:54:53
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ÖH Salzburg zum Ende der Inskriptionsfrist: Deutlicher Einbruch der Neuinskriptionen zu erwarten!
Am letzten Tag der nunmehr verkürzten Inskriptionsfrist liegt die Zahl der bisher neu gemeldeten Studierenden deutlich unter den Zahlen der Vorjahre.
Utl.: Am letzten Tag der nunmehr verkürzten Inskriptionsfrist liegt
die Zahl der bisher neu gemeldeten Studierenden deutlich unter
den Zahlen der Vorjahre.=
Salzburg (OTS) - Mit dem heutigen 5. September endet die reguläre
Inskriptionsfrist an der Universität Salzburg. Bisher sind lediglich
1270 erstzugelassene Studierende zu verzeichnen, deutlich weniger
als im Vorjahr, als sich insgesamt 2244 StudienneuanfängerInnen an
der Uni Salzburg eingeschrieben haben.
"Obwohl in den kommenden Tagen und Wochen aufgrund der
Ausnahmebestimmungen noch einige Inskriptionen zu erwarten sind,
zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Zahl der Studierenden an der
Universität Salzburg weiter sinken wird", prognostiziert Simon
Hofbauer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Neuinskriptionen sind seit dem
Wintersemester 2009/10 kontinuierlich rückläufig. Trotz diesem
Negativ-Trend Zugangsbeschränkungen zu fordern ist kontraproduktiv
und verkennt die eigentlichen Probleme der Universität", so Hofbauer
weiter.
"Es ist jetzt Aufgabe der politisch Verantwortlichen, Lösungen für
den beschämenden Zustand der Universitäten zu finden", fordert
Susanne Karrer, vom ÖH Vorsitzteam. "Studieren wird aufgrund der
miserablen Studienbedingungen und der prekären Lage der Studierenden
immer unattraktiver. Österreichs AkademikerInnenquote ist schon
jetzt eine der niedrigsten im gesamten OECD-Raum, bald werden wir
noch weiter abgeschlagen sein", warnt Karrer.
"Anstatt über unsinnige planwirtschaftliche Beschränkungsmodelle zu
diskutieren, müssen die Ausgaben für den Hochschulsektor endlich auf
2% des BIP angehoben werden", mahnt Daniel Winter vom
ÖH-Vorsitzteam. ""Mit einer echten zusätzlichen Hochschulmilliarde,
welche die Universitäten jährlich bräuchten, ließen sich das
Betreuungsverhältnis, sowie die Qualität der Lehre und Forschung
rasch an ein international übliches Niveau heranführen. Die
Rücknahme der Loipersdorfer-Sozialkürzungen, sowie die Einführung
sozial treffsicherer Stipendien sind ebenfalls unerlässlich für die
Herstellung akzeptabler Studienbedingungen", schließt Winter.
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