- 03.09.2012, 13:37:24
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FPK-Darmann: Kärntner SPÖ und ÖVP agieren ferngesteuert von Bundesparteien!
Klagenfurt (OTS) - SPÖ, ÖVP und Grüne sollen arbeiten, anstatt
wöchentliche Neuwahl-Showanträge zu initiieren, fordert heute
FPK-Klubobmann Mag. Gernot Darmann und erinnert daran, dass der 25.
November als Wahltermin bereits durch die Fristenläufe an der
politischen Realität gestorben ist.
"Natürlich werden wir wählen, jedoch in geordneten Verhältnissen.
Bis zum vorgezogenen Wahltermin am 3. März 2013 werden sich die
Nebel gelichtet haben und die Kärntnerinnen und Kärntner werden bis
dahin wissen, dass mit falschen Behauptungen und " Anschüttungen"
gegen die Freiheitlichen vorgegangen wird und dies ferngesteuert von
Wien aus", bekräftigt Darmann einmal mehr. Dass dies so ist, habe
offensichtlich auch die Tageszeitung "Die Presse" erkannt, wenn
sogar Frau Rohrer, die sich selbst bei Bürgerprotesten in Kärnten
engagiert, fragt, "hinter welches schummrige Licht sollen hier die
Wähler geführt werden?", berichtet Darmann.
Als Beispiel führt die Journalistin an, dass im Mittagsjournal vom
25. August Wolfgang Waldner erzählt, er habe den Wechsel nach
Kärnten zuerst nach einigen Gesprächen mit Gabriel Obernosterer
vereinbart und seinen Chef, Außenminister Spindeleegger, erst danach
informiert. Tags darauf, am 26. August also, freute sich Erwin Pröll
im "Kurier", dass der Vizekanzler Handlungsfähigkeit in Richtung
Kärnten gezeigt hat. Und auch der ÖVP-Chef tat so, als wäre Waldner
seine Idee gewesen, führt Rohrer aus.
Laut Darmann würden sich die Hinweise darauf, dass es rund um die
Bestellung von Wolfgang Waldner zum ÖVP-Landesrat in Kärnten einen
Deal zwischen SPÖ-Chef Faymann und ÖVP-Chef Spindelegger gibt immer
mehr verdichten. Demnach würde die Kärntner SPÖ der Kärntner ÖVP
selbst bei Stimmenverlusten zum Landeshauptmann verhelfen. Dies sei
auch das Angebot an Waldner gewesen, um ihn überhaupt nach Kärnten
zu locken, teilt Darmann mit.
Kärnten sei das einzige Bundesland, das freiheitlich geführt werde
und das wollen ÖVP und SPÖ verhindern. So sei es beispielsweise nur
in Kärnten möglich gegen den Willen von SPÖ und ÖVP eine Klage gegen
den ESM einzubringen, macht Darmann aufmerksam. "Die freiheitlichen
Regierungsmitglieder werden jedenfalls dafür Sorge tragen, dass die
Klage beim Verfassungsgerichtshof eingebracht wird. Die Wahrheit ist
eine Tochter der Zeit und wird die Einheitspartei SPÖ/ÖVP u. Grüne
am Wahltag einholen", zeigt sich Darmann überzeugt.
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