- 27.08.2012, 11:57:00
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Solarenergie statt teurer Energieimporte
Wien (OTS) - Die Energieimportkosten für Öl und Gas steigen
dramatisch. Die Sonne steht uns dagegen jeden Tag frei Haus und
kostenlos zur Verfügung. Jetzt ist noch Zeit, der kommenden
teuersten Heizsaison aller Zeiten mit Solarenergie zu entgehen.
An der Tankstelle sind die Preise im Steigflug, in einigen Wochen
werden wir es auch beim Heizen merken: es steht uns die teuerste
Heizsaison aller Zeiten bevor. Der Grund liegt in den steigenden
Beschaffungskosten für Öl und Gas. Die Energieimportkosten
Österreichs waren im 1. Halbjahr um 16 Prozent höher als im Vorjahr,
wie der Verband Erneuerbare Energie Österreich in einer Aussendung
berichtet. Haushalte und Betriebe mussten beim Kauf von Öl und Gas
tiefer in die Tasche greifen, die Mehrkosten von Jänner bis Mai
lagen über 4 Milliarden Euro über dem Vorjahr. Auch die Bundesländer
werden diese Steigerung bei den Heizkostenzuschüssen merken, die
sich in den letzten vier Jahren bereits auf 30 Millionen Euro
verdoppelt haben und von 180.000 Österreichern in Anspruch genommen
werden. Ohne Energiewende bei der Wärmeversorgung werden die
Belastungen weiter unkontrolliert steigen.
Solarenergie muss nicht importiert werden
"Solare Wärme trägt erst 0,3 Prozent zum österreichischen
Gesamtenergieverbrauch bei. Das ist angesichts der rasant steigenden
Energieimportkosten bei Öl und Gas erschreckend wenig", so Robert
Kanduth, Obmann des Branchenverbandes Austria Solar. Die Sonne steht
uns jeden Tag - ohne Importe - frei Haus und kostenlos zur
Verfügung. In nur drei Stunden strahlt sie die gleiche Menge Energie
auf die Erde, wie pro Jahr von der gesamten Erdbevölkerung
verbraucht wird. Auch in Österreich ist genügend Sonneneinstrahlung
vorhanden, um Solaranlagen effizient zu betreiben. Jetzt ist noch
Zeit sich von unberechenbaren Preissteigerungen weitgehend
unabhängig zu machen, der Winter ist noch weit. Eine Solaranlage mit
zwanzig Quadratmeter Kollektorfläche heizt das Haus von März bis
Oktober allein mit der Sonne, mit null Energiekosten. In den
restlichen Monaten unterstützt die Solaranlage den Heizkessel. "Mit
Solarenergie heizt man sorgloser als mit Gas und Öl, auch für
Betriebe rechnet sich Solarenergie durch den hohen Energieverbrauch
immer schneller", betont Kanduth. Die Installation einer Solaranlage
wird vom Klimafonds mit 400 Euro gefördert, zusätzlich zu den
Förderungen im Bundesland. Alle Solar-Infos findet man unter
www.solarwaerme.at.
Foto zur Illustration als kostenloser Download in Druckqualität:
http://www.solarwaerme.at/Presse ("Fotos für Pressezwecke")
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