• 26.08.2012, 14:01:24
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Papst: "Judas hätte eigentlich weggehen müssen"

Benedikt XVI.: "Größte Schuld Judas war die Falschheit, die ein Zeichen des Teufels ist" - Angelus-Ansprache wurde von Beobachtern als Anspielung auf die Vatileaks-Affäre verstanden

Utl.: Benedikt XVI.: "Größte Schuld Judas war die Falschheit, die
ein Zeichen des Teufels ist" - Angelus-Ansprache wurde von
Beobachtern
als Anspielung auf die Vatileaks-Affäre verstanden=

Vatikanstadt, 26.08.12 (KAP) Nicht die Zugehörigkeit zur Jerusalemer
Partei der Zeloten war die große Schuld des Apostels Judas, sondern
die Falschheit - indem Judas zwar von Jesus enttäuscht war, aber
dennoch bei ihm blieb: Das betonte Papst Benedikt XVI. am Sonntag
vor mehr als 2.000 Menschen im Innenhof seiner Sommerresidenz Castel
Gandolfo. Er äußerte sich beim Angelusgebet im Blick auf das
Tagesevangelium. Darin ging es um Enttäuschung und Anstoßnehmen an
Jesus und Treue zu ihm ging.

"Judas hätte eigentlich weggehen müssen, wäre er ehrlich gewesen. Er
blieb nicht aus Glaube, nicht aus Liebe, sondern mit dem geheimen
Plan, sich am Meister zu rächen. Warum? Weil sich Judas von Jesus
verraten fühlte und beschloss, ihn seinerseits zu verraten. Judas
wollte einen siegreichen Messias, der eine Revolte gegen die Römer
anführte. Die größte Schuld Judas' war die Falschheit, die ein
Zeichen des Teufels ist", sagte der Papst. In einigen Medien wurde
dies auch als Anspielung auf die Vatileaks-Affäre verstanden.

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) fam/

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