FPK-Darmann: Vermögen des Landes Kärnten übersteigt die Schulden um ein Vielfaches!

Reform- und Sparkurs Kärntens greift - Behauptungen, Kärnten sei pleite, werden durch ständige Wiederholung nicht wahrer

Klagenfurt (OTS) - Die in den letzten Wochen immer wieder aufgestellten Behauptungen von Kärnten-Kritikern, wonach das südlichste Bundesland finanziell bankrott und pleite sei, weist heute, Samstag, FPK-Klubobmann LAbg. Gernot Darmann entschieden zurück. "Die Kritiker Kärntens, die jetzt glauben, Oberwasser zu haben, ignorieren bewusst die unter Finanzreferent Harald Dobernig umgesetzten Reform- und Sparmaßnahmen des Landes Kärnten und stellen die tatsächliche Finanzlage des Landes absichtlich falsch dar", betont Darmann.

Der FPK-Klubobmann verweist darauf, dass laut der aktuellen Vermögensberechnung des Landes Kärnten das Vermögen des Landes die vorhandenen Schulden um ein Vielfaches übersteigt. Die aktuelle Vermögensdarstellung zeigt ein Gesamtvermögen von 9,7 Mrd. Euro, pro Kopf sind das 17.337 Euro. Darin sind unter anderem die Immobilienwerte des Landes, die touristischen Beteiligungen, über 20.000 Wohnungen der Kärntner Wohnbaugesellschaften, die Mehrheit am Energieversorger KELAG, welche über die Kärntner Energieholding gehalten wird, oder über 500 Mio. Euro, die im Zukunftsfonds gesichert sind, enthalten.

"Kärnten hat nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise auch sofort reagiert und Maßnahmen zur Budgetsanierung eingeleitet. Zu den Spar- und Reformmaßnahmen, die bereits umgesetzt wurden, zählen die Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen des Landes, die Pensionsreform gemäß den Vorgaben des Rechnungshofes, der selektive Einstellungsstopp mit dem Abbau von 400 Planstellen bis 2014, die massive Reduktion des Lehrerüberhanges oder die erstmals gelungene Senkung der Personalkosten des Landes. Aber auch bei den Ermessenausgaben der Regierungsmitglieder hat es von 2009 auf 2012 bereits eine Reduktion um über 25 Prozent auf 345 Mio. Euro gegeben", erklärt Darmann, der in diesem Zusammenhang den großen Einsatz von Finanzreferent Dobernig in den vergangenen Jahren hervorhebt.

"Auch der Vergleich mit SPÖ-Bundesländern wie Wien und der Steiermark zeigt, dass die Reformmaßnahmen in Kärnten greifen und rote Bundesländer weit höhere Schulden machen", so Darmann. So habe laut den aktuellen Rechnungsabschlüssen Wien im Jahr 2011 eine Neuverschuldung von 558,3 Euro pro Kopf zu verzeichnen und die Steiermark eine Neuverschuldung von 351,8 Euro pro Kopf. Kärnten habe hingegen seine Neuverschuldung im Vorjahr auf 220,6 Euro pro Kopf reduziert.

Der FPK-Klubobmann kündigt eine Fortsetzung des eingeschlagen Weges an. "Kärnten konnte seine Neuverschuldung in dieser Legislaturperiode bisher um 1,35 Mrd. Euro absenken. Wir setzen den Sparkurs des Landes fort, viele der eingeleiteten Maßnahmen wirken sich als Schneeballeffekt für die kommenden Jahre noch verstärkt aus. Bis zur Neuwahl am 3. März 2013 werden wir weiter an der Budgetsanierung arbeiten und die Reformen fortsetzen", so Darmann.

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