• 24.08.2012, 10:26:12
  • /
  • OTS0075 OTW0075

"Schöpfungszeit": Kirchen rufen zu nachhaltigem Lebensstil auf

Österreichweit ökumenische Veranstaltungen zu Umweltschutzthemen zwischen 1. September und 4. Oktober

Utl.: Österreichweit ökumenische Veranstaltungen zu
Umweltschutzthemen zwischen 1. September und 4. Oktober=

Wien, 24.08.12 (KAP) Aus Anlass der "Schöpfungszeit", die die
christlichen Kirchen traditionell vom 1. September bis 4. Oktober
begehen, rufen die Kirchen die Gläubigen zu einem nachhaltigen
Lebensstil auf. Österreichweit werden in dieser Zeit Veranstaltungen
in Pfarren und von kirchlichen Einrichtungen zum Thema Umwelt- und
Klimaschutz angeboten.

Der 1. September wird dabei als "Tag der Schöpfung" gefeiert - er
dient zugleich der Erinnerung daran, dass "mit der Schöpfung in
Gottes Namen alles begann: die Heilsgeschichte Gottes mit uns, und
unsere teilweise wenig überzeugende Geschichte mit Gottes
Schöpfung", heißt es von Seiten der Umweltbeauftragten der
katholischen und evangelischen Kirche in Österreich.

Einen Höhepunkt bildet ein ökumenischer Schöpfungsgottesdienst am
28. September im Evangelischen Gymnasium in Wien (Erdbergerstraße
222a, 1110 Wien). Zu dem Gottesdienst lädt der Ökumenische Rat der
Kirchen in Österreich. Die Predigt wird der griechisch-orthodoxe
Metropolit Arsenios Kardamakis halten. Darüber hinaus lädt die "Arge
Schöpfungsverantwortung" am 1. September zu einer "Schöpfungsvesper"
in die Wiener Deutschordenskirche.

Den Abschluss der Schöpfungszeit bildet ein "Theologisches
Umweltgespräch" am 5. Oktober in Stift Herzogenburg. Unter dem Motto
"Einfach-Gut-Leben" diskutieren Propst Maximilian Fürnsinn, der
Wiener Theologe Wolfgang Treitler, die Motivforscherin Sophie
Karmasin und der niederösterreichische Umwelt-Landesrat Stephan
Pernkopf. Weitere Veranstaltungen und Angebote können unter
www.schoepfung.at abgerufen werden.

Dass der Umweltgedanke bereits an der pfarrlichen Basis angekommen
ist, zeigen u.a. die steigenden Zahlen der EMAS-Zertifizierungen
(Eco-Management and Audit Scheme). Ziel des Umweltmanagementsystems
EMAS ist es, durch strukturierte Analyse und Zieldefinitionen
Betriebe und Einrichtungen zu einem ressourcenschonenden
Energiehaushalt zu bewegen. Österreichweit tragen bereits rund 300
Betriebe ein EMAS-Zertifikat. Kirchlicherseits haben sich bereits 20
Einrichtungen - darunter Pfarren, Bildungshäuser und Schulen -
zertifizieren lassen, weitere Zertifikate werden im Herbst verliehen.

Infos: www.schoepfung.at und www.argeschoepfung.at.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) hkl/jop/

nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KAT

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel