- 24.08.2012, 09:45:12
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"Orientierung" am 26. August: Modelle der Wirklichkeit
Der Dalai Lama im Gespräch mit Wissenschaftern
Utl.: Der Dalai Lama im Gespräch mit Wissenschaftern=
Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin
"Orientierung" am Sonntag, dem 26. August 2012, um 12.30 Uhr in ORF
2 folgende Beiträge:
Modelle der Wirklichkeit: Der Dalai Lama im Gespräch mit
Wissenschaftern
"Geist und Materie - neue Modelle der Wirklichkeit", das war der
Titel eines Symposions, das am 16. Mai im Audimax der Universität
Wien stattgefunden hat. Der "Stargast" der mehrstündigen
Veranstaltung: der Dalai Lama, der im Kreis hochdekorierter
Wissenschafter und Wissenschafterinnen den vorletzten Tag seines
bislang letzten Österreich-Besuchs verbrachte. Erkenntnisse aus
Physik und Neurowissenschaft wurden dabei philosophischen Grundlagen
des Buddhismus gegenübergestellt. In der Runde der
Diskussionsteilnehmer: der österreichische Quantenphysiker Anton
Zeilinger und der deutsche Neurowissenschafter Wolf Singer. Ein
Bericht von Christian Rathner und Michael Weiß.
Gelongma Lama Palmo: "Buddhas Priesterin" aus Wien
Früher hieß sie Sabine Januschke, heute nennt sich die
mittlerweile 42-jährige Wienerin Gelongma Lama Palmo und leitet das
buddhistische Zentrum "Palpung Europa" in Purkersdorf bei Wien.
Warum sie das Jetset-Leben zugunsten des tibetischen Buddhismus
aufgab, wie sie in Klöstern in Indien, Japan und in den USA lebte
und studierte und was sie ihren Schülern näherbringen will, erzählt
sie in ihrem Buch "Shangrila meines Herzens - Mein Weg zur
buddhistischen Priesterin", das heuer erschienen ist. Ein
"Orientierung"-Team hat eine Zeremonie im Palpung Zentrum besucht
und mit Lama Palmo über ihren Weg, den Buddhismus im täglichen Leben
und den ihr wichtigen Gedanken der großen Ökumene gesprochen. Ein
Bericht von Ruth Rybarski.
Nomade zwischen den Welten: Der mongolische Schamane Galsan
Tschinag
Im Westen der Mongolei, im Hohen Altai, leben die Tuwa. Die
turkstämmige Minderheit hat sich über Jahrhunderte ihre
nomadisierende Lebensweise erhalten. Für die Tuwa ist die ganze Welt
beseelt. Sie haben keine Götter, sondern glauben an die Wesenheit
alles Lebendigen und aller Dinge. Der bedeutendste Stammesführer der
Tuwa ist der Schriftsteller Galsan Tschinag. Sechs Jahre lang hat er
in seiner Jugendzeit in Deutschland studiert. Zahlreiche Bücher hat
er seither in deutscher Sprache veröffentlicht. Heute lebt er die
meiste Zeit des Jahres in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator.
Immer wieder aber besucht er auch seine Volksgruppe im Hohen Altai,
wo er aufgewachsen ist und schon als Kind zum Schamanen ausgebildet
wurde. Ein Bericht von Gernot Stadler.
Zwischen Buddhismus und Kommerz: Die "Kampfmönche" von Shaolin
Wer an Religion denkt, der assoziiert damit wohl kaum Kampfsport.
Doch Kung Fu ist tief im chinesischen Chan-Buddhismus verwurzelt und
eng mit der Geschichte des Klosters von Shaolin verbunden. Die dort
ausgebildeten Mönche sind heute weltberühmt und haben gelernt, sich
und ihre Kampfkunst zu vermarkten. Schmal ist dabei, so scheint es,
die Trennlinie zwischen Glauben und Geschäft, zwischen Buddhismus
und Kommerz. Ein "Orientierung"-Team hat das Shaolin-Stammkloster in
der zentralchinesischen Provinz Henan besucht. Ein Bericht von Jörg
Winter.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als
Video-on-Demand abrufbar.
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