- 23.08.2012, 12:09:42
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Land NÖ und CERN setzen erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fort
LH Pröll: "Garantiert Internationalität, Professionalität und Qualität"
Utl.: LH Pröll: "Garantiert Internationalität, Professionalität und
Qualität"=
St. Pölten (OTS/NLK) - Das Land Niederösterreich und die
weltbekannte Forschungseinrichtung CERN werden ihre erfolgreiche
Zusammenarbeit weiter fortsetzen. Der im Jahr 2007 abgeschlossene
Kooperationsvertrag wird für weitere fünf Jahre verlängert. Der
entsprechende Vertrag wurde heute von Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll und CERN-Generaldirektor Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer im Palais
Niederösterreich in Wien unterzeichnet.
"Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dieser Zusammenarbeit
gemacht, denn im CERN arbeiten Top-Experten, auf die man sich
verlassen kann", stellte Landeshauptmann Pröll im Zuge der
Pressekonferenz fest. Das MedAustron-Projekt befinde sich "sowohl im
Zeitrahmen als auch im Kostenrahmen", informierte er: "200 Millionen
Euro werden investiert, davon sind bereits 150 Millionen Euro in
Umsetzung."
Die Partnerschaft zwischen dem Land Niederösterreich und CERN
zeige auch ein "deutliches Bild von der Forschungspolitik in
Niederösterreich", so Pröll: "Wir wollen Wissenschaft und Forschung
vorantreiben und setzen dabei auf Internationalität,
Professionalität und Qualität, und genau das wird durch CERN
garantiert."
Die Kooperation mit CERN habe für Niederösterreich "einen
Quantensprung zu einem Top-Forschungsstandort auf europäischer
Ebene" gebracht, meinte der Landeshauptmann weiters. MedAustron
bringe "vollkommen neue Möglichkeiten" sowohl im nichtklinischen als
auch im klinischen Bereich, so Pröll, der besonders betonte: "Wenn
MedAustron funktionstüchtig sein wird, ist die Hoffnung für Tausende
Menschen gegeben, von der Geißel Krebs befreit werden zu können.
Dieser Strahl ist das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen den Krebs."
Bis zu 1.400 Patientinnen und Patienten könnten durch MedAustron im
Laufe eines Jahres Behandlung finden, so Pröll.
Generaldirektor Heuer sprach von einer "sehr guten
Zusammenarbeit" und bezeichnete die Kooperation mit dem Land
Niederösterreich als "ein Modellbeispiel, was man mit so einer
Partnerschaft erreichen kann". Für CERN sei es auch wichtig zu
zeigen, dass man nicht "nur" Grundlagenforschung betreibe, sondern
"dass man diese auch anwenden kann für die Gesellschaft".
Für Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, den
Aufsichtsratsvorsitzenden der EBG MedAustron, ist der heutige Tag
"ein ganz wesentlicher für MedAustron", denn damit sei es auch
weiterhin möglich, "das Know-how von CERN für das Projekt MedAustron
zu nutzen". Die Einrichtung in Wiener Neustadt sei weltweit erst das
vierte derartige Projekt und habe darüber hinaus ein
Alleinstellungsmerkmal, weil hier die nichtklinische Forschung stark
forciert werde, so Schneeberger.
Das Projekt MedAustron in Wiener Neustadt soll im Jahr 2020 in
Vollbetrieb gehen, bis zu 1.400 Patientinnen und Patienten können
dann behandelt werden. 250 Vollzeit-Arbeitsplätze werden dadurch
entstehen. Im Herbst dieses Jahres wird mit der Installation des
Teilchenbeschleunigers begonnen werden.
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