ASFINAG: Mehr als 97.000 Lichtpunkte erhellen Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen

LED-Beleuchtung als möglicher Lichtblick der Zukunft

Wien (OTS) - Licht im Tunnel und nachts auf Autobahnen und Schnellstraßen in besonders verkehrsreichen Ballungsräumen bedeutet Sicherheit. Auf den über 2.170 Kilometern des ASFINAG-Netzes gibt es daher insgesamt knapp 97.000 konventionelle Lichtpunkte. Rund 85.000 davon erhellen die 151 Tunnel des hochrangigen Netzes. Mit der Erprobung von LED-Beleuchtung wirft die ASFINAG einen Blick in die mögliche Leucht-Zukunft.

Beleuchtungen im Freiland gibt es auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen nur in den Ballungsräumen. Dort strahlen rund 11.600 Lichtpunkte von durchschnittlich zwölf Meter hohen Masten auf die Fahrbahn. "Würde man alle diese Masten hintereinander auflegen, erreicht man eine Streckenlänge wie von Wien nach Linz", führt Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH aus.

Intelligente Lichtsteuerung

Licht nicht nur am Ende des Tunnels: leuchtdichte-Sensoren sorgen dafür, dass die Beleuchtung im Tunnel immer optimal für das menschliche Auge eingestellt ist. Je heller es außerhalb des Tunnels ist, desto heller leuchtet es auch in der Einfahrt. Rainer Kienreich präzisiert: "Dort sitzen die Lichtpunkte enger beieinander als im Tunnelinneren; dadurch ist der Helligkeitsunterschied nicht zu groß und das Auge kann sich an die neuen Lichtverhältnisse besser anpassen." Weitere Sensoren im Bauwerk regulieren dann die Durchfahrtsbeleuchtung.

Es werde Licht

Auf den Freilandstrecken in Wien und Linz messen die großen Energieanbieter mit sogenannten Luxmetern - Messgeräten für Beleuchtungsstärken - die Helligkeit. Bei Einbruch der Dunkelheit werden Signale über zentrale Steuerungen an das Stromnetz gesendet und in den Schaltungsreinrichtungen der Autobahn- und Schnellstraßenbeleuchtung lösen diese Impulse dann den "Licht-An" Mechanismus aus. In Graz dagegen misst ein ASFINAG-eigenes Luxmeter die Helligkeit.

LED - Ein Blick in die Zukunft

Kostenbewusstsein und wirtschaftliches Handeln sind für die ASFINAG entscheidend - dies gilt auch für die Beleuchtung des hochrangigen Straßennetzes. LED-Beleuchtung kann dabei ein Schritt in die richtige Richtung sein. Derzeit erprobt die ASFINAG dieses innovative Leuchtmittel im Tunnel Amras in Tirol und im Pfändertunnel in Vorarlberg. LED-Beleuchtung - dann auch im Freiland - soll aufgrund der präzisen Lichtlenkung die Lichtverschmutzung, also die Aufhellung des Nachthimmels, drastisch reduzieren. Das wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Die weiße Lichtfarbe bei LED kann zudem dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. "Ausschlaggebend für eine verbreiterte Anwendung werden die Erfahrungswerte aus den ersten Pilotprojekten sein", erklärt Rainer Kienreich abschließend.

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