Stellungnahme von Frank Stronach zum Thema Politikerkauf

Oberwaltersdorf (OTS) - Alle Abgeordneten, die Teil unserer
Bewegung sein wollen und unsere Werte teilen, sind bei uns herzlich willkommen. Für mich war und ist es nicht denkbar, dass in unseren Reihen Abgeordnete sind, die aus Eigeninteresse zu unserem Team stoßen. Jeder, der sich finanzielle Vorteile aus einer Mitgliedschaft im Team Stronach verspricht, ist bei uns nicht willkommen. Wir brauchen Mitstreiter, die aus reiner Überzeugung dabei sind, um Österreich zum Besseren zu verändern.

Der Vorwurf, ich würde mir Politiker zusammenkaufen, ist deshalb absolut haltlos.

Selbstverständlich werde ich auch in Zukunft so wie alle anderen Parteien bezahlte Mitarbeiter einstellen. Keine Partei kann ohne bezahlte Mitarbeiter auskommen, auch wir nicht!

Aktive Abgeordnete erhalten bereits genug Geld vom Steuerzahler und brauchen deshalb auch keinerlei zusätzliche finanzielle Entschädigung. Für potentielle Kandidaten auf den Nationalratslisten kann es sehr wohl eine finanzielle Unterstützung geben, falls die persönlichen Lebensumstände ansonsten einer Kandidatur im Wege stehen. Niemand darf von einer Kandidatur für den Nationalrat abgehalten werden, nur weil er oder sie es sich nicht leisten kann. Ich halte das in einer Demokratie für absolut notwendig.

Ich habe beschlossen in der Politik tätig zu werden, weil ich es für notwendig erachte, Österreich auf einen besseren Weg zu führen. Ich will Österreich dienen und erwarte mir nichts dafür. Das Gleiche erwarte ich auch von all jenen, die mit mir gemeinsam in den Nationalrat einziehen wollen.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Kathrin Nachbaur
Leiterin Frank Stronach Institut
für sozialökonomische Gerechtigkeit
kathrin.nachbaur@stronachinstitut.at

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