- 22.08.2012, 11:15:06
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"Eco" fragt "Wird der Ölpreis manipuliert?"
Am 23. August um 22.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 23. August um 22.30 Uhr in ORF 2=
Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das
ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 23. August, um 22.30 Uhr
in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
EZB als Krisenmanager: Pro und Kontra zum Anleihen-Ankauf der
Europäischen Zentralbank
Bei der Rettung des Euro und der Eurozone wird immer stärker auf
die EZB gesetzt, die Europäische Zentralbank. Doch mit diesem
Anspruch kommt die einst strenge Währungshüterin in Konflikt mit
ihren Grundsätzen. In Artikel 125 des EU-Vertrags steht es nämlich
schwarz auf weiß: Kein EU-Staat soll für einen anderen haften. Doch
was tun, wenn die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen in manchen
Krisenländern bei sieben Prozent liegen? Wie kann man der
Spekulanten, die ständig gegen den Euro wetten, Herr werden? Die EZB
überlegt nun zum dritten Mal Staatsanleihen zuzukaufen, um so den
Euro zu stützen. Doch das Institut ist gespalten, es tobt ein Kampf
der Ideologien. Die sogenannten Falken wollen keine weiteren
Ankäufe, die Tauben sehen nur darin das Heil. Ganz offensichtlich
wird, dass jene Länder, die dafür haften, wie zum Beispiel
Deutschland, eher dagegen sind, jene, die davon profitieren würden,
sind eher dafür. Die Diskussion spaltet auch die Experten in
Österreich. "Eco" bringt die Argumente der Gegner und der
Befürworter der EZB-Anleihekäufe und beleuchtet die Hintergründe.
Teurer Treibstoff: Wird auch der Ölpreis manipuliert?
Der Preis für Erdöl ist wieder einmal in lichte Höhen gestiegen.
Für den Konsumenten spürbar an den Zapfsäulen, beim Heizen und auch
bei den Kosten fürs tägliche Leben. Doch wer legt fest, wie hoch
oder tief die Ölpreise sind? Neben den Ölproduzenten und
-lieferanten geraten nun auch die Ölbörsen, an denen das Öl
gehandelt wird, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Preise werden
über Agenturen gemeldet, die kaum kontrolliert werden, kritisiert
eine neue Studie. Und: es wird 15-mal mehr Öl auf dem Papier
gehandelt, als jeden Tag real gebraucht wird. Wie viel Manipulation
oder Spekulation steckt nun tatsächlich in unserem Ölpreis? Und wie
wirkt sich all das auf unser tägliches Leben und Wirtschaften aus?
Fragen, die nach der Manipulation mit den Richtzinssätzen LIBOR und
EURIBOR besonders aktuell sind.
Schlecker-Neustart: Super-Greißlereien statt Drogeriemärkte
Mit der spektakulären Übernahme der insolventen
Drogeriemarktkette Schlecker hat der Niederösterreicher Rudolf
Haberleitner den wirtschaftlichen Coup des Jahres gelandet. In den
nächsten Jahren will der Investor aus den 1.350 abgewirtschafteten
Filialen in Österreich, Polen, Italien, Belgien und Luxemburg ein
Imperium mit 3.000 Standorten in zwanzig verschiedenen Ländern
aufbauen. Auch das Shop-Konzept wird als revolutionär angekündigt:
Ganz nach amerikanischem Vorbild soll eine Kette mit
Greißler-Megastores entstehen, die von der Zahnpasta über Leihwagen,
Lebensmittel, Putzerei bis zu Elektronik alles bieten. Ein
Tausendsassa unter den Nahversorgern soll es werden, der, wie der
Name "dayli" vermuten lässt, sieben Tage pro Woche geöffnet sein
soll - und möglichst überall in Österreich. Für die ehemaligen 4.600
Schlecker-Mitarbeiter/innen, fast ausschließlich Frauen, könnte das
wieder einen Arbeitsplatz bedeuten. "Eco" zeigt die von
Branchenkennern angezweifelten Pläne des Investors und
Unternehmenssanierers.
Rekord trotz Krise: Ingenieur-Leistungen von Waagner-Biro
weltweit gefragt
Wenn in wenigen Wochen der Zubau zum Pariser Louvre eröffnet
wird, schauen die Festgäste auch auf ein Stück österreichische
Ingenieur-Kunst. Das spektakuläre gläserne Dach für die neue
islamische Abteilung stammt vom Wiener Anlagenbauer Waagner-Biro.
Das Projekt ist aber nur eines aus einer Serie von den renommierten
Auftraggebern, darunter die Oper in Sydney, das British Museum in
London oder das Sony-Center in Berlin. Und es dokumentiert den
Erfolgskurs, auf dem sich der Wiener Anlagebauer befindet, seit er
sich auf die Umsetzung von Architekten-Projekten aus Stahl und Glas
spezialisiert hat. "Eco" zeichnet ein Profil des Unternehmens, das
zeigt, wie man trotz Wirtschaftskrise und harter Konkurrenz ein
Rekordniveau bei den Aufträgen erzielen kann.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als
Video-on-Demand abrufbar.
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