KORRIGIERTE NEUFASSUNG DER OTS0082 von heute: 26. Alpbacher Finanzsymposium: Die Finanzierung der Realwirtschaft

Herr Mag. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, zu Europas Chancen im globalen Wettbewerb

Korrektur zu OTS_20120821_OTS0082

Wien (OTS) - Inhaltliche Einstimmung auf die eröffnende Plenardiskussion am 3.Oktober 2012 in Alpbach:

Über die Grenzen des eigenen Landes hinaus zu handeln und Geschäfte zu betreiben ist seit jeher ein Wunsch der Menschheit und Ursprung der Globalisierung. Globalisierung hat es schon immer gegeben, im Mittelalter wie auch in der Neuzeit, wenngleich beschränkt auf die "Alte Welt". Heute hat die Globalisierung vor allem eines gebracht - Wohlstandsentwicklungen für Staaten wie Österreich, die die neuen Chancen der Internationalisierung richtig genutzt haben. Insbesondere Österreichs EU-Beitritt im Jahr 1995 und der Beitritt zur Währungsunion haben nach Schätzung der Industrie bis zum Jahr 2010 das Wachstum pro Jahr um 0,6 % erhöht, die Arbeitslosigkeit um 0,4 Prozentpunkte gesenkt und zusätzliche 12.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Gerade an den starken Verbindungen zwischen Österreich und den Staaten Mittel- und Osteuropas zeigen sich auch die bedeutenden Effekte des gemeinsamen Wirtschaftsraumes EU für den Arbeitsmarkt. Alleine durch den Exportzuwachs entstanden etwa im Jahr 2007 in Österreich rund 37.000 neue Arbeitsplätze. Die Erfolge in Mittel-und Osteuropa sichern österreichische Arbeitsplätze und Unternehmenszentralen. Das Ziel muss sein, Österreich als Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu machen. Nur so werden wir in Zukunft das Wirtschaftswachstum vorantreiben können. Konkret bedeutet das für Österreich, die Wertschöpfungsfaktoren zu stärken, verstärkt in Bildung und Ausbildung sowie Forschung & Entwicklung zu investieren und die Infrastruktur weiter auszubauen.

Der falsche Weg wäre es, anstatt Steuern und Abgaben zu senken, durch neue oder erhöhte Steuern unseren Standort leichtfertig zu gefährden. Denn nur ein wettbewerbsfähiges, dynamisches und geeintes Europa, das fähig ist, global in den entscheidenden Fragen mit einer Stimme zu sprechen und sich nicht abkoppelt, ist am besten geeignet, das europäische Wirtschafts- und Sozialmodell im Zeitalter der Globalisierung zu erhalten.

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