- 21.08.2012, 11:19:34
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Ackerl: Höchste Zeit für Umverteilung!
UBS-Studie über Einkommensverluste bestätigt Kurs der SPÖ Oberösterreich
Utl.: UBS-Studie über Einkommensverluste bestätigt Kurs der SPÖ
Oberösterreich=
Linz (OTS) - "Die Einkommensstudie der Schweizer UBS-Bank, die
jetzt hohe Wellen schlägt und massive Verluste gerade bei den
Niedrigeinkommen in Österreich seit 2000 konstatiert, ist eine klare
Bestätigung des Kurses der SPÖ Oberösterreich, die gemeinsam mit den
SP-Gewerkschaftern die Verteilungsgerechtigkeit auf ihre Fahnen
geschrieben hat", stellen SPÖ-Landesvorsitzender LH-Stv. Josef
Ackerl und Landesgeschäftsführer Roland Schwandner fest. "Höchste
Zeit für Umverteilung!" ist ein großer Schwerpunkt der Herbstarbeit
der oberösterreichischen SozialdemokratInnen. "ArbeitnehmerInnen und
Gewerkschaften haben ihren Beitrag zur Konsolidierung und Erhaltung
der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft längst geleistet,
wie auch die UBS-Studie zeigt. Jetzt ist es hoch an der Zeit, die
Kaufkraft der ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen zu sichern!", so
Ackerl. "Die Analyse, dass die Österreicherinnen 2010 um ein Zehntel
weniger Geld verfügbar hatten als zehn Jahre zuvor und dass gerade
bei den niedrigsten Einkommen massive Rückgänge zu verkraften waren,
während das reichste Zehntel am wenigsten verloren hat, sollte auch
die Skeptiker in Sachen Millionärssteuer überzeugen", hoffen Ackerl
und Schwandner. Ursache dieser Entwicklung sei nämlich sicher nicht
die Einführung des Euro, wie die Schweizer Banker meinen, sondern
die Tatsache, dass in Österreich nach wie vor Einkommen und Vermögen
mehr als ungerecht verteilt sind. "Wenn heute die Preise im
Supermarkt ständig steigen und der Benzinpreis explodiert, dann
spüren das Durchschnittsverdiener, Pensionisten oder Pendler, die
auf ihr Auto angewiesen sind, tagtäglich im Geldbörsl.
Vermögenssteuern für Millionäre bremsen den Konsum aber ganz sicher
nicht. Die reichsten 10 Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen zwei
Drittel des gesamten privaten Reichtums. Wer mehr als eine Million
Euro gehortet hat, muss seinen Konsum sicher nicht einschränken,
wenn er einen minmalen Prozentsatz davon dem Staat abliefern muss",
stellt Schwandner fest. Tatsache sei, dass Arbeit in Österreich nach
wie vor mit hohen Steuern belegt ist, der Mittelstand den
Hauptanteil der Steuern trägt, während der, der sein Vermögen geerbt
hat, weitgehend von der Finanzministerin verschont wird. "Was die
SPÖ Oberösterreich verlangt ist gerade angesichts der UBS-Studie
endlich ein gerechter Anteil der Superreichen, um den sozialen
Frieden, Beschäftigung und Wohlstand im Land weiter zu sichern. Und
wir sind sicher, dass wir bei dieser Forderung die überwiegende
Mehrheit der Bevölkerung hinter uns haben!", ist für Ackerl klar,
der an die ÖVP appelliert, endlich den Mut aufzubringen, dieser
dringenden Umverteilung zuzustimmen.
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