- 20.08.2012, 13:40:39
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Haushaltseinkommen: BZÖ-Bucher: Österreicher größte Einkommensverlierer; Griechenland, Spanien, Portugal Gewinner
Wien (OTS) - Eine dramatische Studie der Schweizer Großbank UBS
zur Entwicklung des verfügbaren Haushaltseinkommens der Euro-Staaten
ist heute bekannt geworden. "Österreichs Bevölkerung ist bei den
Einkommen der größte Verlierer innerhalb der Euro-Staaten. Die
Bevölkerung der Pleitestaaten Griechenland, Portugal und Spanien
haben von 2000 bis 2010 hingegen die größten Zuwächse bei den
Haushaltseinkommen erreichen können", so BZÖ-Chef Josef Bucher. Der
orange Klubobmann sieht in den Zahlen den objektiven Beweis dafür,
was jeder Österreicher sowieso jeden Monat in seiner Brieftasche
spürt. "Unsere österreichischen Einkommen sind viel weniger wert, die
Kaufkraft im Vergleich massiv gesunken. Und das obwohl die
Österreicher zu den produktivsten Arbeitnehmern der Union zählen.
Gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten in Österreich haben
unglaubliche 35 Prozent Einkommensverlust innerhalb von zehn Jahren
erleiden müssen. Der Einheitseuro ist gescheitert. Es ist Zeit für
eine Hartwährungszone der starken Volkswirtschaften. Österreichs
Bundesregierung finanziert Pleiteländer auf Kosten des Wohlstandes
der eigenen Bevölkerung. Damit muss Schluss sein", so Bucher.
"In den Jahren von 2000 bis 2010 ist in Griechenland das Einkommen
der privaten Haushalte am stärksten gestiegen. Gefolgt wird es von
Portugal und Spanien. In den nördlichen Staaten der Eurozone ist das
real verfügbare Haushaltseinkommen hingegen deutlich gesunken. Die
größten Verlierer sind dem Haushaltseinkommen zufolge die
Österreicher. Sie verloren in den zehn Jahren konstant am meisten
ihrer verfügbaren Mittel. Gefolgt wird Österreich dabei von Irland,
Italien und Deutschland. "Österreich wirkt alarmierend schwach. Dies
wird deutlich durch eine sehr schwache Veränderung des real
verfügbaren Einkommens kombiniert mit Inflation. Deutschland, Irland
und der Großteil Italiens und die französische Mittelschicht haben
eine Abnahme des Lebensstandards erlitten", zitiert Bucher die
UBS-Studie. Die Schweizer Bank weiters. "Es ist schwer dagegen zu
argumentieren, dass die peripheren Staaten jetzt mehr Lasten auf sich
nehmen müssen. Die Kernländer mussten einen Rückgang der realen
Lebensstandards hinnehmen und es scheint unrealistisch, von ihnen zu
erwarten, die steigenden Lebensstandards für andere zu finanzieren".
Service: Grafik zur Studie:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2012/08
/Who-benefits-from-Euro_0.jpg
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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