Haushaltseinkommen: BZÖ-Bucher: Österreicher größte Einkommensverlierer; Griechenland, Spanien, Portugal Gewinner

Wien (OTS) - Eine dramatische Studie der Schweizer Großbank UBS
zur Entwicklung des verfügbaren Haushaltseinkommens der Euro-Staaten ist heute bekannt geworden. "Österreichs Bevölkerung ist bei den Einkommen der größte Verlierer innerhalb der Euro-Staaten. Die Bevölkerung der Pleitestaaten Griechenland, Portugal und Spanien haben von 2000 bis 2010 hingegen die größten Zuwächse bei den Haushaltseinkommen erreichen können", so BZÖ-Chef Josef Bucher. Der orange Klubobmann sieht in den Zahlen den objektiven Beweis dafür, was jeder Österreicher sowieso jeden Monat in seiner Brieftasche spürt. "Unsere österreichischen Einkommen sind viel weniger wert, die Kaufkraft im Vergleich massiv gesunken. Und das obwohl die Österreicher zu den produktivsten Arbeitnehmern der Union zählen. Gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten in Österreich haben unglaubliche 35 Prozent Einkommensverlust innerhalb von zehn Jahren erleiden müssen. Der Einheitseuro ist gescheitert. Es ist Zeit für eine Hartwährungszone der starken Volkswirtschaften. Österreichs Bundesregierung finanziert Pleiteländer auf Kosten des Wohlstandes der eigenen Bevölkerung. Damit muss Schluss sein", so Bucher.

"In den Jahren von 2000 bis 2010 ist in Griechenland das Einkommen der privaten Haushalte am stärksten gestiegen. Gefolgt wird es von Portugal und Spanien. In den nördlichen Staaten der Eurozone ist das real verfügbare Haushaltseinkommen hingegen deutlich gesunken. Die größten Verlierer sind dem Haushaltseinkommen zufolge die Österreicher. Sie verloren in den zehn Jahren konstant am meisten ihrer verfügbaren Mittel. Gefolgt wird Österreich dabei von Irland, Italien und Deutschland. "Österreich wirkt alarmierend schwach. Dies wird deutlich durch eine sehr schwache Veränderung des real verfügbaren Einkommens kombiniert mit Inflation. Deutschland, Irland und der Großteil Italiens und die französische Mittelschicht haben eine Abnahme des Lebensstandards erlitten", zitiert Bucher die UBS-Studie. Die Schweizer Bank weiters. "Es ist schwer dagegen zu argumentieren, dass die peripheren Staaten jetzt mehr Lasten auf sich nehmen müssen. Die Kernländer mussten einen Rückgang der realen Lebensstandards hinnehmen und es scheint unrealistisch, von ihnen zu erwarten, die steigenden Lebensstandards für andere zu finanzieren".

Service: Grafik zur Studie:
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