FPÖ: Vilimsky weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky wies heute die Vorwürfe über eine angeblich antisemitische Karikatur auf der Facebook-Seite von HC Strache entschieden zurück. Man müsse schon über ordentliche paranoide Fantasie im Kopf verfügen, um die sternförmigen Brillanten auf dem Manschettenknopf mit einem Davidstern zu assoziieren. Eine Nasenkarikatur zwanghaft als jüdisch zu interpretieren sei außerdem völlig absurd und diffamierend. Genau diese Unterstellung sei in Wirklichkeit antisemitisch.

Vilimsky verwies weiters auf die beiden Stellungnahmen, die HC Strache gestern auf seiner Facebook-Seite gepostet hat:

"So sieht die Umverteilung von Rot-Schwarz mit ihren grünen Helferleins in Wahrheit aus! Sie verteilen unser hart erarbeitetes und erwirtschaftetes österr. Steuergeld in Richtung der EU-Bankspekulanten mittels ESM-Diktat und Österreich-Verrat! Gleichzeitig kürzten sie die Familienbeihilfe und das Pflegegeld in Österreich und haben damit die Ärmsten der Armen getroffen (Kreisky dreht sich im Grab um). Rot-Schwarz-Grün verteilen unsere österr. Steuer-Mrd (über 20 Mrd Euro) lieber an die EU-Banken-Lobbys statt an uns Österreicher und sind nicht bereit es in unser Bildungssystem, in österr. Forschung, Infrastruktur und österr. Wirtschafts- und Arbeitsmarktinitiativen zu investieren. Ich stehe dazu: Unser Steuergeld für unsere österr. Staatsbürger statt für EU-Bankspekulanten, welche die Brandstifter der heutigen EURO-Krise sind!"

"Sachen gibt es. Manchmal verliert man völlig den Glauben an die Vernunft des politischen Mitbewerbers und mancher Journalisten. Seit Jahren kritisiere ich die Allmacht des Bankensystems, das auf Kosten der Bürger immer fetter und mächtiger wird. Und wenn ich einen Cartoon dazu verlinke, den ein anderer User gepostet hat, wird mir auf einmal Antisemitismus unterstellt. Das ist mehr als perfid. Immerhin war ich der einzige österreichische Parteiobmann, der etwa die Wiener Juden in Schutz genommen hat, als Israel vom Wiener SPÖ-Gemeinderat Al Rahwi übel attackiert wurde. Und es war ich, der den israelischen Vizeminister Kara als meinen Gast in Wien willkommen heißen durfte. Zudem vermitteln wir aktuell in Hebron zwischen Juden und Palästinensern, worüber mit unserem LAbg. David Lasar sogar in der New York Times berichtet wurde. Wenn ich Kritik an der Finanzwirtschaft platziere, dann kritisiere ich damit weder Juden noch Christen noch Muslime, Buddhisten und auch keine Atheisten, sondern die Kaste gieriger Banker, die den Rachen nicht voll genug bekommen. Ich habe von dem Cartoon noch zwei Versionen gefunden, eine mit italienischer Sprache auf einer Seite der SPD, eine auf Englisch. Antisemitisch ist keiner für mich. Und für alle nochmal zum Mitschreiben: Ich dulde auch keinen Antisemitismus. Etwas mehr Sensibilität und auch Qualität täte dem einen oder anderen Journalisten und auch Politiker nicht schlecht."

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