Gemeindekooperation wird in Vorarlberg tatkräftig unterstützt

LH Wallner und LSth. Rüdisser: Mit der Regio Im Walgau sich bietende Zukunftschancen aktiv nützen

Nenzing (OTS/VLK) - Die aus dem erfolgreichen Regionalentwicklungsprozess Im Walgau im September 2011 hervorgegangene Regio Im Walgau wird durch das Land Vorarlberg auch weiterhin sehr engagiert unterstützt. Allein im Jahr 2012 werden für die 14 kooperierenden Gemeinden insgesamt 185.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die gleiche Summe steuern auch die involvierten Kommunen bei. "Die sich bietenden Zukunftschancen, welche die Regio Im Walgau eröffnet, gilt es aktiv zu nützen", bekräftigen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Die vom Land betreute und völlig ausfinanzierte Pilotphase des Regionalentwicklungprozesses Im Walgau ist Ende 2011 nach drei Jahren intensiver Arbeit ausgelaufen. Auf dem Fundament ist bereits im September des Vorjahres die Regio Im Walgau gegründet worden. Mit ihr wird das Ziel umgesetzt, die erfolgreiche Grundlagenarbeit in einen selbsttragenden Prozess zu überführen. In der Regio arbeiten 14 Gemeinden eng zusammen: Bludesch, Bürs, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis und Thüringen. Die Städte Feldkirch und Bludenz und die übrigen Gemeinden Lorüns, Stallehr, Bürserberg, Brand und Thüringerberg gehören der Regio als außerordentliche Mitglieder an. Pro Einwohnerin bzw. pro Einwohner beteiligen sich die Gemeinden mit Vollmitgliedschaft mit fünf Euro jährlich am Aufbau der gemeinsamen Organisationsstruktur.

Der Regio sei bereits bei ihrer Gründung zugesichert worden, dass das Land ein verlässlicher und starker Partner bleiben wird, sagt Landeshauptmann Wallner: "Das Land Vorarlberg wird die Arbeit der Regio Im Walgau in den ersten Jahren mit Projektmitteln unterstützen, wenn die Gemeinden die Organisationsstruktur finanzieren". Im Mittelpunkt der Regio Im Walgau stehen alle Themenbereiche, die der Stärkung des Zusammenhalts in der Region dienen - von der Raumplanung über Verkehr, Nahversorgung, Sport, Generationen bis hin zur Kultur. Die 14 Gemeinden in der Regio umfassen etwa 37.500 Menschen.

Ehemaliger Projektleiter bleibt im Team

Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung stellt das Land den bisherigen Projektleiter der Regionalentwicklung Im Walgau, Manfred Walser, noch für das Jahr 2012 für zwei Arbeitstage pro Woche zur Verfügung, damit er sein Know-how in die Umsetzung der räumlichen Entwicklungskonzepte sowie des Leitbildes "Zukunft im Walgau" einbringen kann. Er wird zudem die neue Geschäftsführerin Birgit Werle beraten und dafür Sorge tragen, dass das von ihm in den letzten drei Jahren erworbene Wissen möglichst effizient in den Prozess eingebracht werden kann. www.imwalgau.at

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