Stellungnahme des Tiroler Jägerverbandes zum Ausscheiden von Dr. Zelger aus dem Vorstand des Verbandes

Innsbruck (OTS) - Nach Rückkehr des Landesjägermeisters von einem Kurzurlaub ergeht folgende Stellungnahme:

Noch in den nächsten Tagen wird der Vorstand des Jägerverbandes zusammentreten um LJM Berktold sein Vertrauen auszusprechen.

Der Tiroler Jägerverband mit Landesjägermeister Karl Berktold an seiner Spitze bedauert das Ausscheiden des langjährigen Funktionärs im Tiroler Jägerverband, Dr. Stefan Zelger. Überrascht und enttäuscht hat jedoch die Art, wie dieses Ausscheiden nun vonstatten ging, da hier eine differenzierte Betrachtungsweise der Sachlage seitens Dr. Zelger vermisst wird. Außerdem war mit ihm bereits ein Arbeitsgespräch am Beginn der nächsten Woche vereinbart gewesen. "Wer uns vorwirft, nicht demokratisch zu agieren, den möchte ich an die Spielregeln im Verband erinnern. Es kann nicht sein, dass man jene, die an der Struktur vorbei handeln möchten, gewähren lässt. Dies zu steuern ist meine Aufgabe als gewählter Landesjägermeister von Tirol. Dazu gehört auch, meine Funktion als verantwortlicher Spitzenfunktionär auszuüben", erklärt Landesjägermeister Berktold. Laut Aussage der Bezirksjägermeister, welche ebenfalls im Vorstand sitzen, hat es noch nie so viel Mitspracherecht im Tiroler Jägerverband gegeben.

Berktold: "Wir pflegen in den Gremien des Tiroler Jägerverbandes eine ausgeprägte Diskussionskultur, die ich gegen alle Störversuche verteidigen werde. Für mich gelten dabei jedoch Fairness und Diskussion auf Augenhöhe. Ich werde es nicht dulden, dass rhetorisch versierte oder rechtskundige Menschen den anderen Funktionären des Verbandes, die wertvolle Arbeit leisten, respektlos oder unter Umgehung der Hierarchie begegnen. Der Tiroler Jägerverband ist eine zu wichtige Institution, als dass er zum Spielfeld von Partikularinteressen oder persönlicher Profilierungssucht werden darf."

"Das Störfeuer kommt aus einer kleinen hauptstädtisch vernetzten Gruppe, die augenscheinlich Machtverlust befürchtet und damit der Jagd und dem Verband schadet. Dies ohne dabei zu bedenken, dass jede Attacke gegen die Verbandsführung am Ende der Sache abträglich ist. Ich bin ob der negativen Energie dieser Menschen zwar sehr betroffen, weiß aber die überwältigende Mehrheit der Jägerschaft hinter mir und werde weiter in aller Konsequenz und Gelassenheit die Interessen der vielen tausend Tiroler Jägerinnen und Jäger vertreten. Deshalb werde ich noch in den nächsten Tagen eine Vorstandsbesprechung einberufen und dort die Vertrauensfrage stellen."

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Landesjägermeister Karl Berktold
E-Mail: karl.berktold@aon.at
Telefon 0664 88446231

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