• 17.08.2012, 13:24:39
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Stellungnahme des Tiroler Jägerverbandes zum Ausscheiden von Dr. Zelger aus dem Vorstand des Verbandes

Innsbruck (OTS) - Nach Rückkehr des Landesjägermeisters von einem
Kurzurlaub ergeht folgende Stellungnahme:

Noch in den nächsten Tagen wird der Vorstand des Jägerverbandes
zusammentreten um LJM Berktold sein Vertrauen auszusprechen.

Der Tiroler Jägerverband mit Landesjägermeister Karl Berktold an
seiner Spitze bedauert das Ausscheiden des langjährigen Funktionärs
im Tiroler Jägerverband, Dr. Stefan Zelger. Überrascht und enttäuscht
hat jedoch die Art, wie dieses Ausscheiden nun vonstatten ging, da
hier eine differenzierte Betrachtungsweise der Sachlage seitens Dr.
Zelger vermisst wird. Außerdem war mit ihm bereits ein
Arbeitsgespräch am Beginn der nächsten Woche vereinbart gewesen.
"Wer uns vorwirft, nicht demokratisch zu agieren, den möchte ich an
die Spielregeln im Verband erinnern. Es kann nicht sein, dass man
jene, die an der Struktur vorbei handeln möchten, gewähren lässt.
Dies zu steuern ist meine Aufgabe als gewählter Landesjägermeister
von Tirol. Dazu gehört auch, meine Funktion als verantwortlicher
Spitzenfunktionär auszuüben", erklärt Landesjägermeister Berktold.
Laut Aussage der Bezirksjägermeister, welche ebenfalls im Vorstand
sitzen, hat es noch nie so viel Mitspracherecht im Tiroler
Jägerverband gegeben.

Berktold: "Wir pflegen in den Gremien des Tiroler Jägerverbandes
eine ausgeprägte Diskussionskultur, die ich gegen alle Störversuche
verteidigen werde. Für mich gelten dabei jedoch Fairness und
Diskussion auf Augenhöhe. Ich werde es nicht dulden, dass rhetorisch
versierte oder rechtskundige Menschen den anderen Funktionären des
Verbandes, die wertvolle Arbeit leisten, respektlos oder unter
Umgehung der Hierarchie begegnen. Der Tiroler Jägerverband ist eine
zu wichtige Institution, als dass er zum Spielfeld von
Partikularinteressen oder persönlicher Profilierungssucht werden
darf."

"Das Störfeuer kommt aus einer kleinen hauptstädtisch vernetzten
Gruppe, die augenscheinlich Machtverlust befürchtet und damit der
Jagd und dem Verband schadet. Dies ohne dabei zu bedenken, dass jede
Attacke gegen die Verbandsführung am Ende der Sache abträglich ist.
Ich bin ob der negativen Energie dieser Menschen zwar sehr betroffen,
weiß aber die überwältigende Mehrheit der Jägerschaft hinter mir und
werde weiter in aller Konsequenz und Gelassenheit die Interessen der
vielen tausend Tiroler Jägerinnen und Jäger vertreten. Deshalb werde
ich noch in den nächsten Tagen eine Vorstandsbesprechung einberufen
und dort die Vertrauensfrage stellen."

Rückfragehinweis:
Landesjägermeister Karl Berktold
E-Mail: [email protected]
Telefon 0664 88446231

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