• 17.08.2012, 09:52:19
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Nach Crash: Twin-City-Liner zur Reichsbrücke umleiten

Ungeeignete Schiffstypen aus dem Verkehr ziehen

Wien (OTS) - Nach dem erneuten Crash eines Twin-City-Liners
fordert die Umweltorganisation VIRUS Konsequenzen.Sprecher Wolfgang
Rehm "Diese Katamarane rasen in einer Weise durch den engen
Donaukanal, dass die erzeugten Riesenwellen die Uferbefestigung
komplett freilegen, dies weiter zu tolerieren ist unverantwortlich.
Eine Umleitung zur Anlegestelle bei der Reichsbrücke, die alle
anderen vergleichbaren Schiffe benützen, ist dringend geboten."

Über den aktuellen Zwischenfall hinaus weist VIRUS weiters auf das
noch grundlegendere Problem der mangelnden Eignung der in
Skandinavien gefertigten Schiffstypen für die Befahrung der Donau in
sensiblen Abschnitten hin. "Offensichtlich wurde bei der Beschaffung
nur auf einen zugegebenermaßen hohen Erlebniswert geachtet. Dabei
übersehen wurde, dass die als Twin-City-Liner eingesetzten Katamarane
mit ihrem hohen Wellenschlag in einzigartiger Weise die Fischfauna im
Nationalpark Donauauen beeinträchtigen, das gibt es sonst bei keinem
anderen an der Donau eingesetzten Schnellboot," so Rehm. VIRUS
fordert daher, von der geplanten Beschaffung einer dritten Einheit
Abstand zu nehmen sowie die vorhandenen Twin-City-Liner aus dem
Verkehr zu ziehen und durch geeignetere Schiffe ersetzen.

Rückfragehinweis:
Wolfgang Rehm , 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VIR

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