• 14.08.2012, 15:05:10
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NR Krist unterstützt Forderung nach mehr Sport in Kindergarten und Schule

Mehr Bewegung und Sport muss ein Anliegen der gesamten Bundesregierung sein

Linz (OTS) - SPÖ-Sportsprecher Hermann Krist forderte heute,
Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst mehr Sport in Kindergarten
und Schule und das Engagement der gesamten Bundesregierung. "Ich
verlange seit Jahren mehr verpflichtende Bewegungseinheiten im
Kindergarten und mehr Bewegung und Sport in allen Schulformen. Eine
Unterrichtsstunde pro Tag sollte es jedenfalls sein. Bewegung und
Sport muss ein nationales Anliegen sein. Die Bundesregierung muss dem
Sport in Österreich einen wesentlich höheren Stellenwert geben als
bisher - dabei sind alle gefragt", so Krist. Jedenfalls dürfe dieses
wichtige Thema nicht der Freiwilligkeit oder der Schulautonomie
überlassen werden.

Bei ganztägigen Schulformen sollten 90 Minuten am Tag, bei
kürzeren Unterrichtszeiten dementsprechend weniger Zeit für Bewegung
und Sport zur Verfügung stehen, betonte der SPÖ-Sportsprecher.

"In Ganztagsschulen kann Kindern der nötige Ausgleich durch Sport
in größerem Rahmen angeboten werden. Bewegung wird positiv erlebbar
gemacht und motiviert eine Sportart nach den eigenen Talenten auch
außerhalb der Schule auszuüben. Dieser positive Kreislauf stärkt den
Breitensport und in Folge den Spitzensport. Das ist der Grund, warum
vergleichbare Länder mit Ganztagsschulen, wie etwa die Skandinavier,
mehr Medaillen bei Olympia holen konnten," ist NR Krist überzeugt.

Es gebe auch ausgezeichnete Initiativen der Sport-Dachverbände,
wie z.B. den Hoppsi Hopper der Askö, die in den Kindergärten Spaß am
Bewegen vermitteln, oder die Aktion des Sportministers "Kinder gesund
bewegen". "Aber leider basiert nach wie vor das meist auf
Freiwilligkeit und auf "Good will" der Kindergartenleitung", so
Krist. Auch in den Volksschulen spiele qualifizierte sportliche
Betätigung im Stundenplan kaum eine Rolle. "Insgesamt haben die
Kürzung der Sportstunden in den Schultafeln sämtlicher Schulformen
dramatische negative gesundheitliche und sportliche Folgen."

Die Ära von Unterrichtsministerin Gehrer habe nachhaltig Schaden
im Schulsportbereich angerichtet, führte Krist weiter aus. Wie schwer
es ist, diese Kürzungspolitik in Zeiten knapper Budgets wieder
auszubügeln, zeige die aktuelle Diskussion. "Die Schuld allein dem
Sportminister oder der Bildungsministerin zu geben, ist zu einfach
und auch falsch. Wie immer geht es um die finanzielle Bedeckung der
Stundenplanerweiterung, um die Bezahlung von LehrerInnen und
TrainerInnen und daher ist in erster Linie auch die Finanzministerin
gefragt", betonte der SPÖ-Sportsprecher. Es sei aber auch falsch,
dieses so wichtige Thema der Freiwilligkeit und der Schulautonomie zu
überlassen. "Wir brauchen das gemeinsame Engagement der gesamten
Bundesregierung. Nur gemeinsam mit dem organisierten Sport, mit
ExpertInnen, erfahrenen SportlerInnen und der Politik kann der
richtige Kurs - ein zukünftiger Olympiakurs - angesteuert werden", so
Krist abschließend, der betonte, dass das für das neue
Sportfördergesetz genauso gelte wie für einen erfolgreichen
Sportunterricht beginnend im Kindergarten.

Rückfragehinweis:

Abg.z.NR
   Hermann Krist
   SPÖ Sportsprecher
   Mitglied im Sport-, Landesverteidungs- und
   Gleichbehandlungsausschuss des Parlaments
   www.hermannkrist.at
   [email protected]

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