Bundesheer: Soldat bei Abbautätigkeiten im Camp Casablanca (Kosovo) verletzt

Gesundheitszustand stabil

Wien (OTS/BMLVS) - Am Samstag, den 11. August, verletzte sich ein österreichischer Soldat im Auslandseinsatz im Kosovo. Im Zuge von Abbautätigkeiten im Camp Casablanca (Suva Reka) stellte er den Versuch an, nicht mehr benötigtes Material vermutlich mit einem Brandbeschleuniger zu verbrennen. Dabei kam es zu einer Explosion. Der Soldat wurde weggeschleudert und zog sich schwere Verletzungen zu.

Am Sonntag wurde dann der Verletzte mittels eines speziell für Sanitätsflüge ausgerüsteten Militärflugzeuges des Typs C-130 "Hercules" nach Österreich geflogen. Die Angehörigen sind verständigt. Der Gesundheitszustand des Soldaten ist stabil. Er wird stationär behandelt.

Das Camp Casablanca wurde aufgrund des schrittweisen Abbaus der KFOR-Truppen geschlossen. Diese Woche verlassen die letzten Soldaten von KFOR das Camp. Die Übergabe an die kosovarische Municipility (Gemeinde) Suva Reka findet im September statt.

Das Camp Casablanca wurde im Herbst 1999 als Lager für die Taskforce Dulje erbaut, eine österreichisch-schweizerische Einheit, die Teil der Multinationalen Brigade Süd war. Im Camp fanden neben einer Stabskompanie und zahlreichen Unterstützungskräften ursprünglich auch zwei Infanteriekompanien mitsamt ihren Radpanzern Platz.

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