Etzenberger: Berlakovich versagt vollkommen bei der Fördermittelvergabe

SPÖ Bauern fordern Verteilungsgerechtigkeit für Klein- und Mittelbetriebe

St. Pölten/Wien (OTS) - "Trotz der unglaublichen hohen Anzahl von persönlichen Mitarbeitern ist es BM Berlakovich nicht möglich, die Förderungen den Bedürfnissen der Klein- und Mittelbetriebe in der Landwirtschaft angepasst zu verwenden", so LKR Josef Etzenberger, Vorsitzender der SPÖ Bauern.

Dass seitens des Finanzministeriums die Notbremse gezogen werde und nicht alle Großbetriebe und Agrarfabriken den Großteil des Kuchens erhalten, wird von ihm voll unterstützt: "Eine Forderung der SPÖ Bauern ist seit vielen Jahren die Berücksichtigung der Klein- und Mittelbetriebe bei den Agrarförderungen. Es war die SPÖ unter Bundeskanzler Kreisky, die mit Hilfe der Bergbauernzonenpläne und einer gezielten Regionalförderung für die notwendigen Mittel bei der ländlichen Bevölkerung gesorgt hat."

Wie kolportiert wird, sei sogar den BeamtInnen des Lebensmittelministeriums die Vorgangsweise unverständlich, vorab den Großbetrieben den Kuchen zuzuteilen, so Etzenberger: "Die Klein- und Mittelbetrieben kommen bei den Förderungen zu kurz. 80 Prozent der Betriebe werden mit 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel abgespeist. Gerüchteweise erhalten die Beamten direkt Weisung vom Büro des Bundesministers, um 'Spezialfälle' abzuwickeln."

"Ich habe die Vermutung, dass sich der Apparat vom BM Berlakovich langsam verselbständigt", stellt Ing. Heinrich Schwarz, früher Personalvertreter im Lebensministerium und heute Pressesprecher der SPÖ Bauern, fest.

"Die SPÖ Bauern fordern Verteilungsgerechtigkeit für die Klein- und Mittelbetriebe, um die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft abzusichern und unterstützen die Vorschläge von Staatssekretär Schieder voll", erklärt Etzenberger und kündigt weitere Initiativen an.

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SPÖ Bauern, Pressereferent Ing. Heinrich Schwarz, Mobil: 0664/9197307

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